Rezension verfasst vor 1 Jahr
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"Zum Schluss streiften die Männer schwarze Skimasken über ihre Gesichter. Als sie die Kapuzen hochzogen, sahen sie aus wie Besucher aus der Schattenwelt. Jack lächelte zustimmend, während er sich ebenfalls Weste, Kutte und Skimaske anzog und die Kapuze aufsetzte. „Also, Jungs, beweist den Leuten, was ihr auf dem Kasten habt“, feuerte Jack seine Begleiter an, während er langsam die Tür öffnete. „Es wird Zeit, dass wir bei dieser Beerdigung für ein bisschen Stimmung sorgen!“
Darum geht's in Totenmesse von James Patterson
Mike Benett, Deeskalationsspezialist der Mordkommision Manhattan-Nord, kämpft gerade mit einer privaten Tragödie, als in der New Yorker St. Patrick’s Cathedral eine katastrophale Geiselnahme ihren Lauf nimmt. Mikes Frau Maeve ist unheilbar an Krebs erkrankt und die aus den Eltern und zehn Adoptivkindern bestehende Familie bereitet sich auf ihre Weise auf ihren Tod vor. Diese Umstände nehmen eigentlich Mikes volle Zeit und Nerven in Anspruch, doch es kommt alles noch schlimmer. Als die Frau des Präsidenten von Amerika plötzlich stirbt, werden bei ihrer Beerdigung in der St. Patrick’s Cathedral alle namhaften Persönlichkeiten Amerikas als Geiseln genommen und tagelang in der Kathedrale festgehalten. Trotz der unzähligen Spezialisten und Einsatzteams scheinen die Geiselnehmer immer einen Schritt voraus zu sein, was Mike Benett in die Enge treibt, da er kaum noch Hoffnung sieht, die Geiseln unversehrt aus den Fängen dieses Verbrechens zu befreien …
Da ich schon seit ungefähr sieben Jahren ein großer Fan von James Patterson bin, war ich sehr gespannt darauf, endlich mal wieder eines seiner neuesten Bücher zu lesen. Allerdings gilt leider auch bei ihm: je größer der Erfolg, desto mehr Bücher und desto weniger Qualität.
Die Geschichte ist trotzdem sehr gut ausgearbeitet und spannend erzählt. Und so wie es bei jedem Patterson üblich ist, kommt rund um die Episoden von Mike Bennetts Familie mit den zehn kleinen Adoptiv-Engeln auch das Herz nicht zu kurz.
Auch wenn dieses Buch meiner Meinung nach nicht an alte Schocker von James Patterson herankommt, ist es eine sehr empfehlenswerte Lektüre, bei der man Ort und Zeit vergessen und einfach in seine Fantasie abtauchen kann. Ich empfehle das Buch besonders auch Krimi-Fans!
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