Leser-Rezension zu „Mission Arktis” von James Rollins
am 4.05.2011
Bevor der Leser in den packenden Thriller eintaucht, erhält er einen groben Überblick über den Orts des Geschehens, die Personen und liest einen, für den späteren Verlauf, wichtigen Artikel von 1937 über ein Eskimodorf, dessen Einwohner spurlos verschwunden sind. Jetzt erst beginnt der eigentliche Roman mit dem Prolog und damit die Entdeckung und Erforschung der Eisstation Grendel durch die Amerikaner, zur gleichen Zeit macht sich ein russisches U-Boot auf den Weg zur alten Station Grendel - ein geheimer Krieg zwischen den beiden Mächten ist unvermeidbar...
Der Roman ist in 3 Akte unterteilt - Schneeflucht, Feuer und Eis und Blutrausch. Mit dem Beginn des ersten Aktes begibt sich der Leser auf eine spannende Reise durch Alaska und hinein in die Arktis. Rollins Schreibstil fesselt den Leser rasch und lässt ihn einfach nicht mehr los. Die Spannung steigt hier stetig an, ohne dabei langweilig oder träge zu wirken. Das faszinierende ist, dass man keine andere Wahl hat, als mitzufiebern - der Vorteil an einem Buch: Man erschrickt nicht wenn plötzlich etwas auftaucht!
Personen, Handlungen und Schauplätze werden grandios beschrieben. Wissenschaftliche, politische und militärische Begriffe und Abkürzungen werden umgehend erklärt, wenn nötig auch leicht verständlich erläutert. In zeitlich korrekter Abfolge erfährt der Leser, was gerade wo, wie und durch wen geschieht. Und selbst wer glaubt das Geheimnis ist gelüftet, der irrt...
Fazit: Ein grausamer Thriller mit einem angenehmen und wohltuenden Ende, der Fakten und Fiktion gekonnt vermischt. Sehr zu empfehlen und mörderisch spannend.

