Rezension verfasst vor 8 Monaten
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Ein junger Mann heiratet eine Halbitalienerin und mit ihr gleich ein ganzes italienisches Dorf.
Jan Weilter, der Buchautor, ist mit einer Halbitalienerin verheiratet, deswegen kann ich mir vorstellen, dass es in dem Buch tatsächlich um ihn selbst und seine Familie geht.
Als der "liebe Junge" das erste Mal seinem italienischen Schwiegervater begegnet weiß er, dass dieser etwas Besonderes ist. Doch er weiß erst, womit er es wirklich zu tun hat, als er das erste Mal mit der gesamten Familie nach Italien fährt und dort alle Maria und Antonio Marcipanes kennen lernt, die das Dorf zu bieten hat. Die Nona, den sizilianischen Opa, Cousins, Cousinen, Onkel und Tanten. Es gibt jede Menge zu essen und jede Menge zu erzählen. Da Jan Weiler (nennen wir ihn einfach weiterhin so) kein "dummer Salat" ist, wird er immer wieder in die Geschichten, Pläne und Ideen seines Schwiegervaters eingeweiht.
Bei einer besonderen Reise zu zweit erfährt er außerdem alles über dessen Kindheit, wie er immer hinaus wollte, in die weite Welt, wie er von Amerika geträumt hat und schließlich in Deutschland gelandet ist. Wie er der Familie zu Hause nie verständlich machen konnte, dass Deutschland das beste Land der Welt ist und wie er sich in Deutschland nie richtig zu Hause gefühlt hat. Ein Leben zwischen zwei Welten, in dem sich nun auch Jan Weiler wiederfindet.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, was sehr zu empfehlen ist, da Jan Weiler selbst liest und vor Allem seinen Schwiegervater Antonio wunderbar imitieren kann. Einige Male musste ich herzhaft lachen, weil dieser wieder einen lustigen Plan hat oder versucht, ein Sprachproblem zu überwinden. Auf jeden Fall ist es eine unterhaltsame Lektüre, die ich nur weiterempfehlen kann.
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