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Alle anzeigenbibihexe76
Vor 1 Jahr
(4)Mist, Mist, Mist. Jetzt habe ich alle erhältlichen vierzehn Plum-Bände hinter mir und muss nun bis Anfang 2011 warten, bis ein neuer Between-the-numbers-Roman erscheint. Hm, schade. Seitdem ich Stephanie Plum für mich entdeckt habe, hat sich diese Reihe schnell zu meinen Favoriten entwickelt, die Charaktere, die Geschichten, der Humor und die Spannung sind einfach phänomenal.
Anfangs war ich echt skeptisch, was Teil 14 betraf, liest man den Klappentext, kriegt man schon etwas Angst, ob das Buch das alles halten kann, was es da vollmundig verspricht, aber Janet Evanovich wäre nicht Janet Evanovich, wenn sie das Niveau durchgängig halten könnte und ihre Leserschaft nach so vielen Teilen noch bei Laune halten kann.
Es geht gleich wieder turbulent, eher skurril, los und das zieht sich durchs gesamte Buch.
Stephanie nimmt kurzfristig den Job als Babysitterin an, allerdings ist das "Baby" schon eher ein Teenager und in der Welt des PC-Spiels "Minionfire" eine Art Gott. Nur kurz soll seine Mutter ihre Kautionsbedingungen mit dem Gericht klären, prompt wird sie gekidnappt und Stephanie und Morelli haben Zook zu versorgen. Doch wieso sieht der Junge dem italienischen Polizisten so ähnlich? Zooks Onkel, der gerade aus dem Knast kam, ist auf der Suche nach 9 Millionen Dollar, die sich angeblich in Morellis Haus befinden sollen - da kommen stressige Zeiten auf Stephanie und Joe zu, denn bald weiß ganz Burg von der verlockenden Summe und ein bisserl graben hat doch noch niemandem geschadet, oder?!
Das alles klingt schon nach genug Arbeit, da kommt noch Ranger mit der Bitte zu Stephanie, einen 61jährigen, etwas eigensinnigen, Popstar zu bewachen und natürlich gibt's auch noch ein paar NVGler zu packen. Hierbei trifft Stephanie ausgerechnet auf einen amoklaufenden Affen und Lula will um jeden Preis endlich ihren Tank heiraten...Langeweile? In diesem Buch Fehlanzeige, ganz im Gegenteil vom größten Bauchmuskelkater, der Sie nach der Lektüre ereilen wird!
Janet Evanovich gehen die skurrilen Ideen einfach nicht aus und das ist auch gut so. Zwar kommt in diesem Band etwas wenig Rex und noch weniger Ranger vor, aber dafür geben die anderen bekannten, vor allem Grandma Mazur, richtig Gas. Allein die verlobte Lula ist großartig, Tank kann einem schnell leid tun. Popstar Brenda ist ebenfalls ein Fall für sich, was hat es eigentlich mit ihrem Stalker und seiner beständigen Warnung vor einer fliegenden Pizza auf sich? Das alles sind nur Teile, die in der kompletten Geschichte einfach ein rundes, sehr sehr lustiges, Bild abgeben. Spannend geht es natürlich auch zu, und das nicht zu knapp. Auf jeden Fall darf man gespannt sein, wie es mit Stephanie und Joe weitergeht, da deuten sich ja interessante Dinge an...
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