Leser-Rezension zu „Weißer Oleander” von Janet Fitch
am 20.05.2008
Ab ihrem 12. Lebensjahr erlebt Astrid eine Odysee durch verschiedene Pflegefamilien, da ihre Mutter wegen Mordes an ihrem Exfreund im Gefängnis sitzt. Zu dieser kalten, narzisstischen Person hat sie seit ihrer Geburt ein schwieriges Verhältnis, das sich auch in ihrem Briefwechsel widerspiegelt. Die anfängliche Bewunderung für ihre Mutter und der Wunsch nach deren Aufmerksamkeit wandelt sich jedoch und Astrid wird durch das Erlebte zu einer starken Person, die ihre Mutter zunehmend kritisch betrachtet.
Konnte diesen einfühlsamen und wortgewaltigen Roman kaum mehr aus der Hand legen. Er Leser kann zunehmend miterleben wir Astrid immer stärker wird und sich vom Einfluss ihrer selbstsüchtigen Mutter befreit. Ein gelungenes Werk, das fünf Sterne voll und ganz verdient hat.

