Wie ist das mit dem Leben, wer bestimmt eigentlich darüber?
Katie Porter sieht gut aus, trotz ihrer kleinen Pickel im Gesicht. Katies Schwester ist gestorben, ein Sprung und tot war sie.
Peter Wells hat Geld, viel Geld. Das Feuer in dem seine Eltern umkamen hat ihn reich gemacht, die Flammen hinterließen eine riesige Narbe an seinem Bein.
Die Versicherung mußte zahlen, die Zweifel an Peters Unschuld waren ausgeräumt und der Heldenmut, mit dem er versuchte, seine schlafenden Eltern zu retten brachten ihm die Millionen, mit denen er sich jetzt ein Haus kaufen kann. Er kannte es ganz nach seinen Wünschen für sich und Katie herrichten lassen. Sie würden sich lieben und Kinder bekommen, sich einfach lieben und für immer zusammen sein. ENDE.
Katie weiß nichts von ihrer Zukunft, die Peter sich für sie ausmalt. Katies Freund Andy, den sie erst seit ein paar Wochen kennt, riecht unangenehm nach Moschus und die erste gemeinsame Nacht war eher Vergewaltigung als erfülltes Liebesglück. "Und, wie war ich?" "Es war toll!"
Peter kennt Katie noch von früher, sie war jung, 13 ungefähr. Peter war verrückt nach ihrer Schwester, doch die wollte nichts von diesem Freak wissen. Peter schafft es, Katie nach vielen Jahren wieder zu sehen, indem er einen Job in dem von ihr besuchten Fitnessstudio annimmt. Freude und Überraschung, Peter ist von Katies Zuneigung überzeugt. Die Arbeiten an der Wohnung machen gute Fortschritte, nicht so jedoch seine Pläne, die die gemeinsame Zukunft betreffen.
Andy, dieser Loser, trifft sich weiter mit Katie, sie gibt ihm noch eine Chance. Andy, dieser Loser muss sterben. Andy stirbt.
In ihrer Verzweiflung nach dessen Tod wendet sich Katie an Peter, ruft ihn an, er zeigt Verständnis, bemuttert sie: Katie geniesst es, einen erfahrenen Mann um sich zu haben, rücksichtsvoll, großzügig. Peter gibt alles, lädt Katie zum Essen ein, französisch, teuer. Ein Picknick am See, eine Kutschfahrt, ein erster Kuss. Perfekt.
Doch dann hört er tagelang nichts von ihr, beginnt ihr erneut hinterher zu spionieren und engagiert zusätzlich eine Privatdetektivin zu ihrer Beschattung.
Katie trifft sich mit Will, dem ehemaligen Mitbewohner von Andy. Katie ist noch immer durcheinander nach dem Tod von Andy, verwirrt auch von Peters Nähe, seiner aufdringlichen und wie geplant wirkenden Fürsorglichkeit. Als sich Will und Katie im Cafe küssen, werden sie fotografiert. Das geht so nicht, das ist nicht das, was Peter möchte. Will muss sterben.
Stalking schafft es, den Leser zu vereinnahmen, zu fesseln, in die Irre zu führen. Stalking schildert den krankhaften Wahn eines Verrückten, der Jagd macht auf die eingebildete Liebe seines Lebens, ein Verrückter, der alles was sich in den Weg stellt niedermäht.