Leser-Rezension zu „Das Herz der Hölle” von Jean-Christophe Grangé
am 30.07.2010
Brutal, Brutaler, Grangé.
Mit einem schlichten Selbstmordversuch anfangend, baut Grangé eine umheimlich mystische Atmosphäre auf, die aber nie ins fantastische abdriftet, eher in die brutalen Tiefen der menschlichen Seele. Das am Ende wieder alles anders kommt, als man sich je hätte vorstellen können, ist bei Grangé ja schon fast selbstverständlich. Dass er auch vor Raum und Zeit nicht zurückschreckt, und der Ermittler hochgradig neurotisch ist, damit musste man auch rechnen.
Dieses Buch war mein erster Grangé, somit kannte ich seine handlungstechnischen Vorlieben noch nicht. Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen, doch die Geister scheiden sich daran. Nicht jedem ist die Verbindung von der religiösen Bahn mit den brutalen Morden, und den Komapatienten lieb.

