Leser-Rezension zu „Das schwarze Blut” von Jean-Christophe Grangé
am 12.12.2010
Eigentlich bin ich ein großer Fan von Granges Büchern, sie lassen mich immer fasziniert und interessiert zurück und vorallem gelingt es ihm eigentlich meistens mich doch noch irgendwie zu überraschen. Hier nicht. Bereits als der Mord an Marcs Freundein in Italien geschildert wird (1/3 des Buches), war mir klar worauf das hier alles hinauslaufen wird und so war es dann auch. Keine Überraschung, keine Extravaganz und viel zu viele Hinweise was da vor sich geht. Das hatte nichts mehr mit Detektivgeschick oder Spürnase zu tun, das war einfach platt und simple konstruiert.
Leider. Denn zum einen die etwas andere Herangehensweise an die Erzählung durch die Recherche eines Journalisten und die zu lösenden Rätsel fand ich durchaus gelungen. Dummerweise wurden sie eben langweilig und überflüssig, wenn man bereits das Geschehen am Ende voraussah.
Grundsätzlich hat er sich eben durch seinen angenehmen Stil und den durchaus ausgefallenen Plot zwei Pünktchen verdient.
Allerdings hat dieses Buch meine Meinung von Grange leider seeeehr herabgewertet.
Schade...

