Leser-Rezension zu „100 Stunden” von Jean-Christophe Rufin
am 2.03.2011
Eine Gruppe Bioterroristen verfolgt den Plan, die Überbevölkerung durch ein Massensterben der Armen, ausgelöst durch einen mutierten Cholera-Virus, zu beenden. Zwei ehemalige CIA-Agenten versuchen mit allen Mitteln, den Plan zu vereiteln…
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Jean-Christophe Rufin hat Medizin und Politik studiert und engagiert sich beim Roten Kreuz, den Ärzten ohne Grenzen und als Entwicklungshelfer.
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Nun, nicht jeder, der sich für eine gute Sache einsetzt, kann auch gute Bücher schreiben.
Auf Seite 276 habe ich entnervt aufgegeben und das Buch zurück ins Regal gestellt.
Grundsätzlich finde ich die Thematik sehr spannend. 100 Stunden ist bereits mein sechstes Buch aus der Sonderauflage Die Zeit – Wissenschaftskrimi, und langsam glaube ich, die besten bereits gelesen zu haben und dass der Rest, so wie dieses, nur Lückenfüller sind.
Die Story ist unglaublich aufgesetzt – natürlich ist es eine Mischung aus Fakten und Fiktion. Aber um den Leser zu fesseln, sollte die Geschichte glaubwürdig rüberkommen. Die zwei Ex-CIAs… unfassbar leere Charaktere, die durch die Welt fliegen, gegen das Böse kämpfen, während ein bisschen Liebes-Sülz natürlich nicht fehlen darf.
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Normalerweise lege ich kein Buch weg, auch wenn es einige Längen hat. Aber 100 Stunden ist eine Zumutung. Idee sehr gut, Umsetzung mehr als schlecht. Schade eigentlich.

