Leser-Rezension zu „Geschlossene Gesellschaft” von Jean-Paul Sartre
am 10.08.2009
Die Hölle, das sind die Anderen...
Diese Kernaussage des Buches hat mich sehr bewegt.
Menschen bringen sich in Abhängigkeiten die ihnen Schaden und sie können oder wollen diese nicht brechen.
Sartre bringt seine Charaktere durch Zwang in eine Abhängigkeit, die für alle drei Menschen nur die Hölle sein kann.
Menschen in unserer Gesellschaft gehen oft freiwillig so eine Abhängigkeit ein, teilweise aus Angst, teilweise aus Mutlosigkeit neue Wege zu beschreiten.
Ich habe durch dieses Buch gelernt, dass man sich daraus befreien sollte und muss, wenn man sich durch andere Menschen gequält fühlt, seelisch wie auch körperlich.
Es gibt immer einen anderen Weg.

