Leser-Rezension zu „Total Panic” von Jeff Abbott
am 21.07.2009
Der junge Dokumentarfilmer Evan Casher muss mit ansehen, wie seine Mutter getötet wird. Gleich danach beginnt eine Hetzjagd auf seine Person, während jener Evan herausfindet, dass seine Eltern keineswegs die unbescholtenen Menschen waren, für die er sie sein bisheriges Leben lang gehalten hat.......
Was mir da rein zufällig als preisreduziertes Mängelexemplar in die Hände gefallen ist, erwies sich als spannender Agententhriller, dessen Held ein ganz normaler junger Mann ist, der unversehens zwischen rivalisierende Fronten des CIA gerät, und zwar einzig und allein wegen der Vergangenheit seiner Eltern, eine Vergangenheit, über die er nicht das geringste weiß. Die Suche nach seinem verschwundenen Vater bringt ihn der Herkunft seiner Familie auf die Spur, und bald weiß er nicht mehr, wem er eigentlich noch vertrauen kann.
Besonders gut hat mir an diesem Roman die geschickte Einbindung der modernen Technik, sprich Computer und Software, gefallen, und der treibende Schreibstil, der das Interesse an der Geschichte wach hält. Besonders im letzten Drittel, als die Ereignisse auf ihren Höhepunkt zutreiben, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Von "Mängelexemplar" kann bei diesem potenten Futter für Agententhrillerfans - wenigstens inhaltlich - keine Rede sein.

