Rezension zu "Rosendorn" von Jenna Black

Neuer Beitrag

Sophiewithbooks

Vor 1 Jahr

(4)

Meine Rezension
Dana ist 16 Jahre alt und vollkommen mit der Situation ihrer Mutter überbelastet. Diese ist nämlich eine neurotische Trinkerin, die das ein oder andere Mal zu tief ins Glas schaut. Ihr ganzes Leben lang, stand sie unter dem Druck, die Erwachsene sein zu müssen bis sie eines Tages dem Druck nicht mehr standhält. Kurz entschlossen flüchtet sie von Zuhause und reißt nach England, um genau zu sein nach Avalon. Avolon ist der einzige Ort auf der Welt, an dem die Welt der Sterblichen und die Welt der Elfen aufeinander trifft. Dort angekommen muss Dana feststellen, dass zu ihrem Vater zu flüchten, nicht gerade eine ihrer klügsten Entscheidungen war, denn Dana ist etwas besonderes und genau das ist es, dass sie zur Zielscheibe böser Mächte macht.

Als sie in Avalon noch auf Ethan und seine Schwester Kimberly trifft und von den beiden entführt wird, weiß sie sich nicht mehr zu helfen. Ethan, ein überaus attraktiver Feenjunge, ruft sehr widerstreitende Gefühle in ihr hervor. Dieser scheint ganz offensichtlich auch Interesse an ihr zu haben. Doch wenn etwas zu schön ist um wahr zu sein, dann ist es das auch...

Die Protagonistin ist Dana, deren Leben bisher nicht gerade gut verlief. Sie hat einen sehr starken Charakter und ist einfach authentisch. Man kann ihre Beweggründe nachvollziehen und sich mit ihr identifizieren. Interessant fand ich in diesem Buch auch, dass nicht nur der weibliche Hauptcharakter etwas besonderes ist, sondern auch der männliche Hauptcharakter Ethan. Sämtliche Charaktere waren mir unheimlich sympatisch, besonders Ethan und Dana selbst. Ethan hat zwar einen Fehler gemacht, der Konsequenzen mit sich zog, dennoch war er mir immernoch sympatisch. Seine Schwester Kimberly konnte mich auch für sich begeistern, was nicht zuletzt auf die Freundschaft, die sich zwischen Dana und ihr entspinnt, zurückzuführen ist.

Die Autorin hat es geschafft selbst den Nebencharakteren Leben einzuhauchen. Finn, Kimberly, Dana's Vater und Keane sind nur einige wenige Charaktere, mit denen ich trotz ihrer Nebenrollen sympathisiert habe. Schön fand ich neben den tollen Charakteren auch die Wahl des Schauplatzes. Das Avalon sich in unserer Welt und nicht in einer fiktiven Welt befindet, macht es gleich viel angenehmer vor allem für Urban Fantasy Fans, zu denen ich mich selbst auch zähle. Auf der Suche nach ihrem Vater begibt sich Dana in ein Abenteuer, bei dem sie lernen muss sich mit Intrigen und Verrat auseinander zu setzen. Wer ist aufrichtig zu ihr, wer ist die eigentliche Bedrohung und wem kann sie trauen? Fragen, denen sich Dana stellen muss, die dem Buch eine ordentliche Ladung Spannung einflößen.

Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen und muss einfach gestehen, dass dieses Buch wundervoll ist. Ein richtig, richtig tolles Buch mit wundervollen Protagonisten und einer tollen Geschichte. Der Schreibstil ist sehr angenehm und humorvoll, vorallem bei den Dialogen zwischen Dana und Ethan. Ethan hat eine selbstsichere, fröhliche und coole Art, die ich unglaublich sympatisch fand. Ich makiere mir beim Lesen oft Textpassagen, die mir gefielen mit Post-its und bei diesem Buch habe ich ungefähr 26 Post-its aufgebraucht, was nur für dieses Buch sprechen kann.

Fazit

Ein fesselndes, kreatives und fantastisches Werk, dass ich jedem einfach nur ans Herz legen kann. Ein absolutes Lesevergnügen und mein derzeitiges Highlight. Spannend und Charmant. Ich werde auf jeden Fall die Folgebände lesen. Zur Not auch in Englisch, wenn sie auf Deutsch nicht erscheinen, was ich natürlich nicht hoffe.

http://buchrezensionen-sophie.blogspot.de/

Autor: Jenna Black
Buch: Rosendorn
Neuer Beitrag