Rezension zu "Schloss der Engel" von Jessica und Diana Itterheim

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Angii

Vor 9 Monaten

(7)

Das Thema des Buches ist sehr interessant, die Grundidee toll.
Mir gefällt die Idee, dass Engel an einer Schule ausgebildet werden, selber habe ich auch schon ein so einer Geschichte geschrieben.
Leider bin ich aber noch nie so weit gekommen wie die "Itterheimers".
Also kurz die Grundidee in ein paar Sätzen.
Es geht darum das Linde, Lynn auf ein Internat in Deutschland geht.
Eigentlich wohnt sie ja in Italien, bzw. ist dorthin gezogen.
Ihre Eltern wollen, dass sie das Abi in Deutschland macht, deshalb geht sie eben in das Internat. Bald sieht sie ihn zum ersten Mal, Chris (Christopher).
Irgendwie hat er etwas abstoßendes aber dennoch Schönes.
Natürlich, wie sollte es auch anders sein? Verliebt sie sich in ihn, nur er ist nicht so gut für sie. Denn durch ihn kommt sie auf ein Internat für Schutzengel. Das Ganze hatte noch eine negative Seite für Lynn, sie kann nie wieder Kontakt zu ihren Eltern aufnehmen und komische Wesen sind hinter ihr her. Und das Sahnehäubchen, sie ist tot.

Wie schon gesagt, fand ich die Grundidee toll und die Umsetzung ist auch relativ gut. Zwar habe ich ein paar kleine Sachen zum Meckern, aber es ist nicht so schlimm.
Mein erster Kritikpunkt gehört eigentlich zu dem Abschnitt "Geschichte".
Ich finde den Anfang - Einzug in das Internat bis zu dem Punkt, an dem sie in das richtige Engelinternat kam zu lang. Irgendwie kamen immer merkwürdige Szenen vor. Auch fand ich manche Sachen zu sehr gekünstelt und es gab manchmal einfach zu viele Zufälle.

Der Schreibstil der Zwei ist meiner Meinung nach nichts Besonderes, dennoch ist er nett zu leben.
Mit den Emotionen sind sie recht normal umgegangen, es gibt keine enorm traurigen Szenen. Ich persönlich fände es zum Beispiel besser wenn die Szene, in der Lynn gesagt bekommt das sie tot ist mehr Emotionen beinhält. Bei so einer Szene möchte ich, dass ich mich so fühle, als wäre ich tot, als könnte ich nie wieder mit meiner Familie sprechen. Leider war das nicht so.
Man fühlte sich bei der Szene zwar ein wenig schlecht aber es war zu schnell vorbei als, das man es richtig miterleben konnte.
Die Charaktere waren sehr schön.
Man konnte eigene Fantasie mit einbringen aber man bekam auch Vorlagen für die Charaktere von den Autorinnen.
Aber irgendwie waren mir die Handlungen der Charaktere ein wenig gekünstelt und wie gesagt gab es einfach zu viele Zufälle mir dem Treffen zwischen zwei Leuten... ich kann nicht mehr sagen sonst verplappere ich mich noch.

Das Cover des Buches finde ich sehr schön. Nur leider habe ich noch einen winzigen Kritikpunkt, ich finde irgendwie sieht das Mädchen auf dem Cover zu alt aus. Wenn man das Buch gelesen hat, kann man sehr viel in das Buch interpretieren. Ich denke aber, wenn ich euch meine Interpretation verrate, werdet ihr zu viel über das Buch wissen, deshalb bin ich lieber still.

FAZIT
Ein gutes Buch, das ich eigentlich echt weiterempfehlen kann.
Es hat zwar kleine Mängel, aber zu perfekte Bücher sind auch nicht immer gut.

Autor: Jessica und Diana Itterheim
Buch: Schloss der Engel
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