Leser-Rezension zu „Denk an mich in der Nacht” von Joanne Harris

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (6)

Toschi3 Toschi3
Verfasst von Toschi3
am 14.09.2011
 

Perfekte Neuauflage
Das Buch „Denk an mich in der Nacht“ ist das Debüt der Autorin Joanne Harris. Nun wurde es auf Wunsch vieler Leser– leicht überarbeitet – wieder aufgelegt.
Die Geschichte um eine unheimliche Schöne spielt auf zwei Ebenen: In den 1940er Jahren, erzählt in Tagebuchform von einem Mann, und in der heutigen Zeit, erzählt von einer jungen Frau. Beide werden auf ihre Art Opfer der selben bezaubernden, gefährlichen jungen Frau und verstricken sich in deren Intrigen. Denn diese Frau hat nur ein Ziel: unerkannt zu bleiben und sich am Blut ihrer Opfer zu laben.
Das Buch hat etwas von den romantischen Schauergeschichten aus dem 19. Jahrhundert. Geschickt versteht es die Autorin, sanft und doch unheimlich die Spannung ansteigen zu lassen. Etwas verwirrend ist anfangs, dass die beiden Erzählstränge mit „eins“ und „zwei“ überschrieben sind und nicht zum Beispiel mit den Namen der Person, aus deren Perspektive erzählt wird. Aber daran hat man sich doch recht schnell gewöhnt. Ansonsten bedarf es keiner unglaublichen Actionszenen oder blutrünstiger Beschreibungen, um die geheimnisvolle Gefahr, in der sich beide Hauptpersonen befinden, förmlich greifbar werden zu lassen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut lesbar und die relativ kurzen Kapitel erleichtern das Lesen noch mehr.
Alles in allem ein gelungenes Comeback des Erstlings. Und passend, wo doch momentan Vampir- und Schauergeschichten eine Hoch-Zeit haben.

 

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Denk an mich in der Nacht Denk an mich in der Nacht
Joanne Harris

(42)  

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Denk an mich in der Nacht
von Joanne Harris

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