Rezension verfasst vor 2 Jahren
(7)
Was mir als erstes aufgefallen ist und was mich überhaupt dazu gebracht hat, das Buch zu lesen, ist der Einband. Ich weiß nicht, wie der der ersten Auflage aussieht, aber der Einband der zweiten Auflage ist auf jeden Fall ansprechend.
Das Buch hält aber leider nicht, was sein Einband verspricht.
Die Geschichte ist relativ ausgelatscht mittlerweile - Vampire, Verführung, Liebe und Tod - und vermag nicht immer zu fesseln.
Das ständige Gerede von "Rosemary" geht nach ungefähr der Hälfte des Buches ziemlich auf die Nerven; ebenso das zahlreiche Erwähnen irgendwelcher Träume von Daniel.
Einige Elemente, die erzählt werden und bedeutsam erscheinen, werden nicht wieder aufgegriffen und verschwinden einfach im Hintergrund.
Trotzdem wird das Buch ganz am Ende noch mal richtig spannend und schließt durchaus zufriedenstellend ab.
Auch der Erzählstil weist keine großen Schwächen auf - man kann "Denk an mich in der Nacht" gut mal zur Unterhaltung lesen. Manchmal zwingt es den Leser sogar, zu überlegen, was als Nächstes kommt.
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