Inhalt.
Die Sommerferien sind so gut wie vorbei und er ist wieder zurück: Harry Potter, der berühmte Zauberer. Es geht auf sein zweites Jahr in Hogwarts zu. Doch das Jahr scheint, im wahrsten Sinne des Wortes, verhext zu sein.
Harry ist noch bei den Dursleys, da erhält er Besuch vom Hauselfen Dobby, der ihn daran hindern möchte nach Hogwarts zurück zu kehren. Und damit beginnt alles, denn Dobby strengt sich wirklich an und verhindert sogar, dass Ron und Harry den Zug nach Hogwarts erreichen.
In der Schule jedoch wird es nicht besser. Denn dort gehen seltsame Dinge vor sich. Nicht nur, dass Harry beginnt komische Stimmen zu hören. Eines Tages findet man die Katze von Hausmeister Filch, Mrs. Norris, versteinert vor. Doch mit ihr beginnt das Grauen erst: Denn "Die Kammer des Schreckens" wurde geöffnet.
Meinung:
Nach dem ersten Teil, den ich, zugegebenermaßen zu meiner eigenen Überraschung, verschlungen habe, konnte ich diesen Teil kaum abwarten. Das schöne an Rowlings Stil ist, dass man nie lange braucht um in das Buch hinein zu kommen und so war ich ganz schnell zurück im Geschehen.
Von Anfang an war das Buch allerdings nicht so mitreißend für mich, wie das erste. Eventuell lag es daran, dass "Harry Potter and the Philosopher's stone" einfach diesen Beigeschmack von etwas gänzlich neuem hatte, oder dass ich keinerlei Erwartungen an das Buch hatte. "Harry Potter and the chamber of secrets" riss mich anfänglich jedenfalls nicht vom Hocker. Dabei fand ich die Figuren vielfältiger - Angefangen beim Hauselfen Dobby, den ich einfach nur entzückend fand, bis hin zur Spinne Aragog, die für mich persönlich eine Herausforderung war, da ich ständig "Aragorn" las (ich nehme an, da spielt einem als Tolkien Fan das Unterbewusstsein einen Streich).
Zwischen durch fehlte dem Buch, für meinen Geschmack, einfach die Spannung. Dabei fand ich die Geschichte an sich, ironischer Weise, sogar spannender als die aus dem ersten Teil. Doch irgendwie fehlte das gewisse Etwas.
Was mir zudem fehlte, waren die Zeichnungen der Charaktere. Wurde man im ersten Teil noch überschwemmt von Informationen zu Fred und George Weasley, Professor Snape uvm., so kamen sie in diesem Teil etwas zu kurz. Dabei hatte ich mich gerade darauf gefreut. Selbst Ron, im ersten Teil immer für einen ironischen oder sarkastischen Kommentar zu haben, war zu Anfang des Buches relativ ruhig. Gegen Ende wurde es jedoch besser. Ich denke, ich hatte einfach zu große Erwartungen an das Buch.
Nun bin ich gespannt auf den dritten Teil. Denn der steht schon im Regal und wartet darauf, gelesen zu werden. Nur ein Problem habe ich jetzt nach diesem Buch: Ich hätte gerne so einen kleinen Hauselfen wie Dobby. Allerdings auch nur, so lange er nicht versucht mir das Leben zu retten.
Fazit:
Ein neues Harry Potter Abenteuer - Amüsant, spannend und zum Träumen geeignet, egal für welche Altersgruppe.