Leser-Rezension zu „Harry Potter and the Philosopher's Stone” von Joanne K. Rowling
am 29.01.2012
Inhalt:
Harry Potter hält sich für einen normalen Jungen. Als Vollwaiser lebt er bei seinem Onkel Vernon, Seiner Tante Petunia und seinem Cousin Dudley. Doch die Dursleys mögen den Jungen nicht und haben keinerlei Verwendung für ihn und deshalb lebt er auch im alten Schrank unter der Treppe.
Harry selbst hat sich damit abgefunden, weder geliebt noch gemocht zu werden. Seine Eltern starben, als er noch ein Baby war und seitdem lebt er auch bei seinen grässlichen Verwandten.
Doch eines Tages scheint sich für Harry plötzlich alles zu ändern: Zu seinem elften Geburtstag erhält er einen Brief. Absender ist Hogwarts, eine Schule für Hexerei und Zauberei.
So erfährt Harry, dass er gar nicht so normal ist, wie er dachte. Ihm eröffnet sich mit einem Schlag eine komplett neue Welt. Eine Welt, in der jeder Harry kennt, denn dort ist er berühmt. Wieso er das ist, möchte er im ersten Schuljahr herausfinden - Gemeinsam mit seinen neuen Freunden Ron und Hermione macht er sich auf die Suche nach diesem Geheimnis. Und dabei entdecken sie gleich noch ein Zweites, rund um den Stein des Weisen.
Meinung:
Ich habe mich Jahre lang gegen Harry Potter gewehrt. Dem anfänglichen Hype habe ich nachgegeben, indem ich diesen Teil im Deutschen begonnen habe - Ich las ihn nie fertig, im Gegenteil, ich brach das Buch nach ein paar Seiten ab. Seit diesem Moment war mir klar, dass J.K. Rowlings Bücher und ich nie Freunde werden würden. Dachte ich.
Es wurde mit den Jahren jedoch immer schwerer, die Bücher weiterhin abzulehnen, da der halbe Bekanntenkreis die Bücher nicht nur gelesen, sondern geliebt hatte. Irgendwann fand ich dann diese hübsche Signature Edition und dachte mir, ich gebe dem ganzen im Englischen noch einmal eine Chance. Es hat keine drei Tage gedauert, da hatte ich das Buch durch.
Hätte mir mal jemand gesagt, ich würde ein Harry Potter Buch verschlingen, ich hätte es ihm nie geglaubt und ich kann es bis jetzt auch nicht wirklich glauben. Ich weiß bis jetzt auch nicht genau, was es war: Rowlings flüssiger Schreibstil, der mich das Debakel der deutschen Fassung vergessen ließ, oder diese zuckersüße Welt, in die sie einen entführt, voller Fantasie, Emotionen, Humor und Spannung.
Vor allem ihre Zeichnung der Charaktere hat mich begeistert: Angefangen von der Familie Weasley, die man einfach ins Herz schließen muss, über die Familie Dursley, denen man gegenüber einfach nur Abneigung empfinden kann, bis hin zu Professor Snape, den sie zu einer interessanten und zwiespältigen Persönlichkeit formt. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen die Weasley-Zwillinge George und Fred, die mich durch mehr als eine Aussage amüsiert haben und Hagrid, der Unwesen-liebende Riese.
Eins habe ich jedenfalls gelernt: Ich werde nie wieder vorschnell über ein Buch urteilen.
Fazit:
Die Folgebände stehen im Regal, bereit gelesen zu werden.

