Leser-Rezension zu „The Tales of Beedle the Bard” von Joanne K. Rowling
am 30.12.2010
Das Buch beinhaltet fünf Märchen aus der Hexenwelt, d.h. diese Märchen sind an Zaubererkinder gerichtet und vom Beedle dem Barden geschrieben.
Die Mugglekinder (Menschenkinder ohne Zauberkräfte) haben Märchenerzähler wie Hans Christian Andersen oder die Gebrüder Grimm mit Märchen wie Rotkäppchen oder Schneewittchen und den sieben Zwerge.
In der Welt der Hexen und Zauberer gab es Beedle den Barden, der seinerseits Märchen geschrieben hat. Dazu schreibt J.K. Rowling im Vorwort mehr.
Zu den einzelnen äußerst fantasievollen Märchen möchte ich eigentlich nicht viel sagen, da sie relativ kurz sind und ich sonst zu viel erzähle. Aber eins sei doch gesagt: In einer Hinsicht sind sie den Märchen aus der „Mugglewelt“ gleich: Die Märchen von Beedle dem Barden sollen Kinder eine Lehre auf den Weg geben und sie zwischen dem Bösen sowie dem Guten zu unterscheiden lehren. Besonders beeindruckt hat mich, dass J.K. Rowling den Eindruck vermittelt, dass Hexen und Zauberer wirklich existieren und man glaubt diese Märchen seien wirklich für ihre Kinder geschrieben. Äußerst real...
Nach jedem einzelnen Märchen gibt es eine Erklärung bzw. Erläuterung von Dumbledore, dem Headmaster von Hogwarts, insofern, dass er die Märchen und deren Bedeutung für die Welt der Hexen und Zauberer interpretiert. Er bezieht sich dabei auf Personen oder Geschehnisse, die in den Harry Potter-Büchern auftreten. Empfehlung meinerseits: Erst alle 7 Harry-Potter-Bücher lesen.
Die Ausgabe ist mit besonders schönen Abbildungen liebevoll geschmückt. Ideal zum Weiterverschenken…
Eins sei noch gesagt: Lest die englische (Original-) Version. Es lohnt sich…

