Leser-Rezension zu „Das Herz ihrer Tochter” von Jodi Picoult
am 26.03.2010
Junes zweiter Mann und ihre erste Tochter wurden von einem Mann erschossen, einzig ihre ungeborene Tochter hat sie noch. Elf Jahre später wird der Täter Shay zur Todesstrafe verurteilt. Doch plötzlich wendet sich das Blatt und der Mann wird von vielen Leuten als Held, sogar als der neue Messias gefeiert. Als er erfährt, dass Junes Tochter ein neues Herz braucht, um zu überleben, bietet er ihr seines an, doch Claire weigert sich zunächst, denn sie kann ihm seine Tat nicht verzeihen.
June muss damit fertig werden, dass ihre Tochter ohne Spenderherz sterben wird, außerdem entdeckt sie eine schreckliche Wahrheit über Kurt…
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend ist. Außerdem ist bei dieser Geschichte nichts so, wie es zu Beginn scheint…
Er sich wegen des Klappentextes einen Roman erwarten, der sich um die Todesstrafe handelt, wird allerdings enttäuscht, denn die Todesstrafe spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr im Vordergrund steht das Thema Religion. Ich habe beim Lesen dieses Buches sehr viel über den Glauben nachgedacht, wer allerdings nicht religiös ist, welcher Glaube auch immer, für den ist dieses Buch eher nicht zu empfehlen.

