Leser-Rezension zu „Zeit der Gespenster” von Jodi Picoult
am 5.07.2010
Das ist das erste Buch von Jodi Picoult an dem ich ein bisschen zu knacken hatte.
Sie vermischt viele Genres, ein dunkles Kapitel der US-Geschichte, ein bisschen Krimi, in dem ein lang zurückliegender Mordfall aufgeklärt wird, Liebesgeschichte, Gespenster...teilweise hatte ich aber ein bisschen Probleme, am Anfang werden erstmal alle Charaktere eingeführt, was für mich schon anstrengend war....aber im Laufe des Buches verquicken sich doch alle miteinander, in der Mitte des Buches dann die notwendige Rückblende auf den Mordfall und dann wieder zurück in die Gegenwart, manchmal wies das Buch für mich doch einige Längen auf, aber glücklicherweise kam die Spannung doch immer wieder zurück. Man muss schon einen etwas längeren Atem haben, aber am Ende hat sich das Durchhalten durchaus gelohnt!
Ross Wakeman ist Gespensterjäger und trauert immer noch um seine junge Frau und will mit ihr so in Kontakt treten. Er versuchte sich verschiedentlich das Leben zu nehmen, aber er hat immer überlebt. Selbst Blitzschläge können ihn nicht töten.
Er flüchtet zu seiner Schwester, die einen 9-jährigen Sohn hat, der nur nachts rauskann, weil die Sonne ihn umbringen würde...und dort soll auf einem Grundstück etwas gebaut werden, aber die dortigen Ureinwohner sind dagegen, da sie es als Indianerfriedhof betrachten. Und man holt Ross dazu, um zu klären ob es dort wirklich Gespenster gibt. Und da nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf, denn nun kommt Lia ins Spiel. Ihre Geschichte wird dann im Rückblick erzählt und verknüpft Vergangenheit und Gegenwart.

