Leser-Rezension zu „Zeit der Gespenster” von Jodi Picoult
am 22.08.2010
"Ross hatte so viele Jahre nach irgendetwas gesucht, und nie zuvor war ihm klar gewesen, dass das Finden vielleicht nicht so wichtig war wie die Suche. Ein Leben wurde nicht durch den Augenblick des Todes bestimmt, sondern durch all die anderen Augenblicke, die man gelebt hatte."
Mein erster Roman von Jodi Picoult, da ich nur den Film über "Beim Leben meiner Schwester" von Ihr kenne.
Anfangs war es auch für mich nicht einfach in die Geschichte hineinzufinden, da es viele verschiedenen Zeitsprünge gab und etliche Personen beschrieben wurden. Noch waren die Zusammenhänge nicht ersichtlich und ein wenig verwirrend für mich. Doch umso mehr man sich hineingelesen hatte umso mehr fesselte mich die Geschichte über das Vermonter Eugenik Projekt der 20/30iger Jahre, die Familiengeschichte der Abenakis und Geistern, die keine Ruhe finden konnten.
Für mich ein gelungener Roman über geschichtliche Tatsachen verwoben mit indianischer Familiengeschichte und Geistern.
Jodi Picoult selbst schreibt - Zeit der Gespenster ist mir von all meinen Romanen der liebste.
Mich hat es motiviert mehr von ihr zu lesen.

