Rezension verfasst vor 2 Jahren
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»Am dritten April wurde mir in einem Schreiben mitgeteilt, dass ich eine Erbschaft gemacht hatte. Ich las den Brief wieder und wieder und war mir sicher, keinen Mann namens Henri Ruzicka zu kennen. Das Ganze musste ein Irrtum sein, anders konnte ich es mir nicht erklären.«
Wer ist der großzügige Fremde, der ihm das Haus mit der erstaunlichen Schmetterlingssammlung hinterlässt? Und welches Geheimnis verbindet den Erzähler mit ihm?
Mit 170 Seiten ist "Der Schmetterlingssammler" eine eher kleine Geschichte. Leise und melancholisch, aber mit Liebe zum kleinsten Detail in einer wunderbaren Sprache erzählt, ist es eine Geschichte für zwischendurch, die den Leser zum Nachdenken bringt und den Gedanken Flügel verleiht. Das Ende ist leider etwas platt geraten und hat nicht halb soviel Gefühl wie der Rest der kleinen, geheimnisvollen Geschichte, mit den äusserst sensibel gezeichneten Figuren.
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