Leser-Rezension zu „Sehnsucht nach Elena” von Joel Haahtela
am 28.03.2011
In diesem poetischen, kleinem Buch erzählt Joel Haahtela von einem Mann, der sich in eine unbekannte Frau verliebt, die er im Park sieht. Er weiß nichts von der Unbekannten, ist aber dennoch voller Sehnsucht, sie jeden Tag wieder zu sehen.
Es ist schwierig, eine Inhaltsangabe zu diesem Buch zu schreiben, ohne allzu viel zu verraten. Denn als Leser weiß man zu Beginn kaum selbst etwas über den Mann, dessen Name nie genannt wird. Erst am Ende erfährt der Leser mehr über ihn, sein bisheriges Leben und den tatsächlichen Grund für seine Obsession.
Ich bin froh, dass ich ohne jegliche Vorkenntnisse an dieses Buch herangegangen bin und nicht erst eine Leseprobe gelesen habe. Denn dann hätte ich das Buch wohl nie gelesen. Für mich hatte sich die Magie, Melancholie und Leichtigkeit erst mit der zweiten Hälfte des Romans entfaltet.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Es gibt keine aktive Rede, alle Gespräche werden indirekt wiedergegeben. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten.

