Leser-Rezension zu „Don't worry, be German” von John Doyle
am 10.08.2010
Ein Ami in Deutschland - Was zu beachten ist.
John Dyle Komiker, Radiomoderator. Seit fast 20 Jahren lebt er in Deutschland und macht sich nun auf ein Resümee daraus zu ziehen.
Das geht über die deutsche Ordnung, die deutschen Medien bis zum deutschen an und für sich mit all seinen wehwehchen. Alles in netter Form verpackt. Aber nett ist ja auch bekanntlich die Schwester von ....
Ich möchte nicht zu hart über das Buch reden. Denn ich hatte meinen Spass und zwar sehr. Klar gibt es mittlerweile x Bücher über den deutschen und sein verhalten. Aber das schöne an diesem Buch ist, das er auch sich als deutsch-Amerikaner und seine Landsleute über den großen Teich ebenfalls auf die Schüppe nimmt. Am besten fanden ich dies zum Thema Genauigkeit in Bezug auf der deutsche und der Vorbereitung zum Toilettengang und wie er das als Ami bzw. deutsch-amerikaner regelt.
Doch leider muss ich sagen hätte mir das Buch etwas böser/schwärzer sein können. Gut wenn man John Doyle kennt, dann weiß man wirklich böse ist er nicht. Das Buch ist wie seine Programme. Lieb und nett. Klar fallen auch gerne mal the good ole american F's and S's.
Was man auch noch unbedingt haben sollte wenn man das Buch liest, Schulenglisch-Kenntnisse. Oft haut er englische Sätze rein um seinen amerikanische Standpunkt zu verdeutlichen. Was an und für sich nicht schlecht ist, denn so hat man ein mittendringefühl, was aber wiederrum Leute ohne Englisch-Kenntnisse ausgrenzt.
Alles in allem ist dieses Buch wirklich lustig und auch Empfehlenswert, wenn man Englisch kann und man zumindest weiß wie die Amis ticken. Denn kennt man unsere amerikanischen Nachbarn macht das Lesen noch mehr Spass.

