Leser-Rezension zu „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)” von John Green
am 26.03.2011
Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) von John Green.
_Nach dem ersten Kuss saßen Colin und Katherine schweigend da, vielleicht zwei Minuten lang. Colin sah sich mit einem überraschenden Problem konfrontiert: Er konnte sich nicht konzentrieren. Immer wieder wanderte sein Blick zu ihr. Ihre blauen Augen, die viel zu groß waren für ihr junges Gesicht, starrten ihn unablässig an. Er hatte das Gefühl, er wae verliebt. Irgendwann sagte sie endlich etwas.
„Colin“, sagte sie.
„Ja, Katherine?“
„Ich mache Schluss“_
Inhalt: Colin ist 17 Jahre alt und das was man unter einem totalen Loser versteht. Er hat zwar einen überdurchschnittlichen IQ, doch das hilft seinem sozialen Leben, das praktisch gar nicht vorhanden ist, überhaupt nicht. Doch er hatte schon 19 Freundinnen – und alle 19 hießen Katherine. Es ist erst ein paar Tage her, dass ihn Katherine XIX verlassen hat. Colin ist wie die anderen 19 Male am Boden zerstört. Sein Freund Hassan versucht ihn aufzuheitern und überredet ihn zusammen einfach so etwas wie eine Roadtour zu machen. Einfach losfahren und schauen was sich daraus entwickelt. Und tatsächlich entwickelt sich daraus nicht wenig. Eine außergewöhnliche Geschichte in der nicht nur der Erzherzog Franz Ferdinand, der in Sarajevo erschossen wurde und damit den 1. Weltkrieg auslöste eine Rolle spielt...
Meinung: Ich muss ehrlich sagen: Ich hab selten SO ein langweiliges Buch gelesen. Die Geschichte hat überhaupt keine Spannung und wird nur so lasch dahinerzählt. Die Charaktere sind total langweilig, genauso wie die Geschichte. Und ich meine, der Protagonist: Welcher Typ ist denn so gestört und desorientiert, dass er 19 Freundinnen hat und alle Katherine geheißen haben. So fixiert kann man einfach nicht sein!Gut, aber eigentlich geht es eigentlich gar nicht um das, sondern einfach darum: Die Geschichte hat keine Moral, sie ist langweilig, hat keine Spannung, langweilige Charaktere, Ereignisse zum einschlafen und man stellt sich permanent die Frage „Wann ist dieses Buch endlich fertig????“ Der Schreibstil ist schrecklich und eintönig. Er erinnert einen an einen Schulaufsatz einer 12-Jährigen. Und die ganze Zeit arbeitet Colin an so einem becknackten Theorem, das voraussagen soll, wann eine Beziehung endet und wer von wem sitzen gelassen wird. Meiner Meinung nach absolut nicht empfehlenswert und absolute Geldverschwendung.
Kommentare zu dieser Rezension
Lille vor 1 Jahr
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr an alle Details erinnern, aber ich weiß, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe und das ich die Figuren originell und liebenswert fand. Hast du schon ein anderes Buch von Green gelesen?
Lille vor 1 Jahr
Eine gute, ausführliche Rezi. Ich bin allerdings komplett anderer Meinung :D Ich hab das Buch schon vor längerer Zeit auf Englisch gelesen und fand es sehr amüsant. Ich mag sowieso alle Bücher von John Green. Na ja, Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so, ne?!


