Rezension verfasst vor 9 Monaten
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Eigentlich wollten die Grogans sich nur ein paar Welpen ansehen, nicht gleich eine Entscheidung fällen, aber wie soll man einen stürmischen kleinen Welpen wiederstehen, der einen schon ausgesucht zu haben scheint. So wird aus dem Besichtigungs- ein Adoptionstermin, die Familie erweitert und trotz Recherchen zu den verschiedenen Hunderassen, konnte sich niemand der Eheleute wirklich vorstellen, was es bedeutet Hundeeltern zu sein. Durch Marley werden ihre Nerven mehr als strapaziert, aber zu guter Letzt ist nur eines klar: Die Liebe eines Hundes ist unendlich.
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Das Buch könnte man als Autobiografie von Marley beschreiben, der Leser ist bei der „Adoption“, Pubertät, dem Erwachsensein und der Pension dabei. Man begleitet die Familie durch die Höhen und Tiefen der Hundeerziehung und lernt auch die unendliche Verzweiflung kennen, wenn man einfach nicht mehr weiß, was man mit dem Hund anstellen soll. Besonders dramatisch fand ich Marleys Panikattacken, wenn ein Gewitter aufzog und er alleine zu Hause war. Dort hat er nämlich alles in kurzer Zeit kurz und klein geschlagen. Die Hilflosigkeit seiner Besitzer hat mich betroffen gemacht, weil auch Beruhigungsmittel nicht wirklich geholfen haben.
Es wird aber nicht nur das Leben mit einem Hund erzählt, sondern auch die Familiengeschichte von John Grogan, die Heirat mit seiner Frau Jenny, sowie die Geburten der drei Kinder spielen im Buch eine große Rolle.
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Der Untertitel des Buches lauter „Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt“ und im Klappentext schreibt The New York Times: „Zum Schreien komisch“, weswegen ich mir eine lustige Geschichte erwartet hatte, aber so richtig überzeugt bin ich nicht. Witzig fand ich das Buch selten, vielleicht mit der einen oder anderen Ausnahme, wenn Marley zum Beispiel aus der Hundeschule fliegt, oder zum Müllverwerter wird. Der Rest ist schön geschrieben, berührte mich allerdings nie. Es fehlten mir die Emotionen im Buch, zwar wurden gefühlsbetonte Situationen erwähnt, diese erreichten mich jedoch einfach nie. Waren so seicht und oberflächig geschrieben, dass meine Gefühle dadurch nicht berührt wurden. Manchmal fand ich das Ganze auch einfach nur schrecklich langweilig, weil die Geschichte so zäh dahinlief, einfach keine fesselnden Momente hatte.
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Fazit:
Einige Situationen werden Hundebesitzer durchaus bekannt vor kommen, was aber nicht dabei hilft, Humor und Gefühle in der Geschichte zu finden.
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