Leser-Rezension zu „Gottes Werk Und Teufels Beitrag” von John Irving

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Bellami Bellami
Verfasst von Bellami
am 25.11.2010
 

Ich habe sehr lange Zeit gebraucht, die Geschichte des Waisenjungen Homer Wells und seines Ziehvaters und Leiter des Waisenhauses Dr. Wilbur Larch zu lesen. Ich will nicht behaupten, dass das Buch spannend ist, interessant ja, skurril mit Witz und Humor durchzogen und voller Lügen, die Protagonisten, alle, lügen sich gegenseitig und der kleinen Welt in der sie leben, die Taschen voll, dass sich die Balken biegen, aber es zieht sich doch irgendwie in die Länge. und dann stehe ich voll auf Melonys Seite, ich hätte Homer manchmal eine reinhauen können.
Ach ja, Melony ist auch ein Mädchen aus dem Waisenhaus und hat sich mit ihrem angsteinflößenden Auftreten und ihrer wahrhaft großen Erscheinung zu Homers Freundin ernannt. Aber dann lernt Homer im Waisenhaus, Candy und Wally kennen und sein ganz Leben ändert sich. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht schreiben. Es wäre dann auch zuviel und wenn man auf alle Handlungsstränge eingehen würde, tja dann erübrigt sich fast das Lesen.
Aber der Schreibstil ist wunderschön, so dass man dem Autor, die in die Länge gezogene Geschichte verzeiht und genial wechselt die Stimmung in dem Buch, zwischen hoffen und resignieren, zwischen Liebe und Hass, zwischen Leben und Tod. Und auch wenn es hier darum geht, Kinder auf die Welt zu bringen, egal ob gewollt und geliebt oder lieber abzutreiben, damals noch illegal und sehr riskant, drängt sich dieses Thema nicht auf.
Und auch wenn ich letztendlich froh war, das Buch endlich geschafft zu haben, wird es zu den Auswählten gehören, die ich nie vergessen werde und es bekommt die 5 verdienten Sterne.

 

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Gottes Werk Und Teufels Beitrag Gottes Werk Und Teufels Beitrag
John Irving

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Gottes Werk Und Teufels Beitrag
von John Irving

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