Leser-Rezension zu „Letzte Nacht in Twisted River” von John Irving

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Samaire Samaire
Verfasst von Samaire
am 1.07.2010
 

Durch ein großes Missverständnis verwechselt der 12jährige Danny die Freundin seines Vaters mit einem Bären und erschlägt sie mit einer Bratpfanne. Die Folge sind eine lebenslange Flucht der Beiden, die sie mit vielen unterschiedlichen Menschen bekannt macht und die sie am Ende näher zusammenbringt, als sie es jemals vermutet hätten.
"Letzte Nacht in Twisted River" ist er also, der neue Irving! Was war ich gespannt! Als langjähriger Fan musste ich, kaum dass ich das Buch in Händen hielt, natürlich sofort mit Lesen anfangen. Der Beginn der Geschichte, das Leben im Kochhaus in Twisted River zwischen den rauen Wäldern und den noch raueren Holzfällern ist typisch Irving und zieht einen unweigerlich in seinen Bann. Vorallem die Figur des Ketchum ist eine der großen Stärken des Romans, der gegen Ende leider etwas an seiner Sogwirkung verliert. Danny, der langsam aber sicher alle Menschen verliert, die ihm lieb sind nimmt den Rat Ketchums an und versucht endlich etwas richtiges zu schreiben. Und so handelt der letzte Teil des Buches mehr von Dannys Versuch die ganze Geschichte zu Papier zu bringen, als von den Ereignissen, die einem im Verlauf der Geschichte so berührt haben. Auch die plötzliche Politikdisskussion fügt sich nur schwer in den Gesamteindruck des Buches und so blieb das Ende für mich nicht wirklich stimmig. Dennoch ist es ein gutes Buch, wenn es auch nicht an meine Lieblingsirvings "Das Hotel New Hampshire" oder "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" herankommt.

 

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Letzte Nacht in Twisted River Letzte Nacht in Twisted River
John Irving

(86)  

187 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

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Letzte Nacht in Twisted River
von John Irving

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