Leser-Rezension zu „Der Professor” von John Katzenbach
am 18.12.2011
hart an der Grenze
Um dieses Buch richtig verdauen zu können, braucht man schon eine dicke Haut, die für mich im Moment wohl nicht vorhanden war.
Das der Autor Katzenbach gerne Bücher schreibt, die sich mit der Psyche des Menschen befassen, ist mir schon aus seinen Vorgängern bekannt. Das Thema Demenz greift er hier schon von einer interessanten Seite auf. Der Professor, der nach Diagnosestellung, soweit ist, sich das Leben zu nehmen und durch die Beobachtung des jungen Mädchens, einen Kampf mit seiner Krankheit aufnimmt und somit etwas Gutes
für sich tut.
Die Spannung dieses Buches hat mir gefallen, allerdings musste ich bei manchen Schilderungen schon schlucken, was mich aber nicht davon abhält erneut ein Buch dieses Autorsm zu lesen. Die Charaktere in diesem Buch haben mir gut gefallen und die subtile Spannung auch, allerdings habe ich schon so meine Probleme mit übersinnlichen Schilderungen in Form von Geistergesprächen.Aber das ist ein subjektiver Eindruck. Alles in allem ein guter Psychothriller, allerdings meiner Meinung nach mit kleinen Schwächenund nur für Hartgesottene geeignet.

