Leser-Rezension zu „Der ewige Gärtner” von John Le Carré
am 7.12.2011
Nairobi, Justin Quayle ein britischer Diplomat im Dienste seiner Majestät, versucht so gut wie möglich dort zu überleben und seinen Dienst zu tun. Verheiratet mit der schönen Thessa. Statt Thessa sich den Pflichten einer Diplomatengattin hingibt und Dinner und Partys organisiert, hat sie sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen in Afrika zu helfen und Skandale aufzudecken. Das kommt sie teuer zu stehen. Thessa wird ermordet im Dschungel aufgefunden und ihr Begleiter der Arzt Dr. Bluhm ist spurlos verschwunden.
Nachdem sich die Presse auf diese Story geworfen hat, muss Justin erst einmal untertauchen. Als er anfängt den Nachlass seiner geliebten Frau zu sichten, stößt er auf viele Ungereimtheiten, denen er selbst nachgehen will. Er merkt, es lohnt sich nicht irgendeinem Menschen zu vertrauen.
Dieses Buch wird von Kapitel zu Kapitel spannender, mich hat es keine Minute gelangweilt. Hier wird das Thema Pharmakonzerne beuten die 3. Welt aus sehr deutlich dargestellt. Warum ein schlechtes Gewissen haben, wenn Menschen an Medikamente sterben, die mal viele retten sollen, sofern sie auch auf den Markt gebracht werden dürfen? Diese Menschen sind doch sowieso krank, sie müssen doch eh sterben! Also
kann man sie getrost als Versuchskaninchen benutzen. Das es aber Menschen gibt, die dem nicht tatenlos dem Treiben zuschauen wollen, ist hier ein spannender Thriller entstanden. Das Ende hat mich auch sehr überrascht.

