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Vor 11 Monaten
(8)John Scalzis Science Fiction "Krieg der Klone" , wie so oft ist der englische Titel "Old mans war" wesentlich passender und ansprechender, wurde mit dem John W. Campbell Award als bester Roman des Jahres ausgezeichnet. Zurecht.
Zusätzlich erhält er von mir noch den sehr selten verliehenen Thursdaynext Dodo als bester neuentdeckter SciFi Autor.
Scalzi schafft es, die menschliche Kolonisation des Universums und ihre Umstände auf sehr persönliche Art durch John Perry Rekrutierungserlebnisse zu erzählen. Charmant, humorvoll, ironisch, spannend und mit allen Science Fiction nötigen Attributen bestens ausgestattet nimmt der 75 jährige Neuankömmling in der der Kolonialen Verteidigungsarmee den Leser mit auf die Reise in ein Universum voll menschheitsbedrohender Aliens die um die besten Planetenplätze zur Aufrechterhaltung ihrer Spezies rangeln. Selbstzweifel und moralische Fragen bleiben da ebensowenig aus wie verlustreiche Kämpfe und versehentliche Heldentaten. Perry bleibt auch im neuen Körper immer noch ein Mensch mit immenser Lebenserfahrung, Ethos und Selbstzweifeln und so wird die Vorgehensweise der KVA subtil hinterfragt von ihrem eigenen Klonsoldaten.
"Die Eroberung des Universums ging mir allmählich an die Nieren. ..... Ich habe die letzten drei Stunden damit verbracht auf intelligente Wesen zu treten als wären es Ameisen. ...Das alles hier ist einfach völlig abartig."
Wohin das führt ? Lest selbst. Ein herausragender Roman des Genres, mit Action, Gimmicks, technischem Schnickschnack, wiederaufgegriffenen Ideen zu Weltraumtransportmitteln und allem was dazugehört einschließlich köstlich amüsanten Dialogen und Gedankengängen.
Scalzi hat mit John Perry den antitrashmodifizierten Perry Rhodan geschaffen (Zufall oder nicht , die Namensähnlichkeit ? )und dankenswerterweise gleich zwei ,bereits erschienene, Folgebände drangehängt.
Intelligente lustvolle ScFi die mich mein Lichtschwert voller Annerkennung heben lässt und "Danke für den Fisch."
Fazit :
Freundschaft und Liebe ist auch außerirdisch das einzige was zählt
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