Leser-Rezension zu „Die Hexen von Eastwick” von John Updike

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lesehest lesehest
Verfasst von lesehest
am 4.03.2011
 

"Desperate Housewives mit magischen Kräften" - so ungefähr ließe sich die Grundidee von Updikes Klassiker "Die Hexen von Eastwick" aus heutiger Sicht zusammenfassen. Die drei Mitdreißigerinnen Alexandra, Sukie und Jane sind geschieden, haben Kinder und schlagen sich mit Nebenjobs durchs Leben. Außerdem treffen sie sich regelmäßig zu Cocktailnachmittagen, tauschen Klatsch und Tratsch aus, frönen ihren Affären mit verheirateten Männern und verhexen die ein oder andere Nachbarin. Bis eines Tages Darryl van Horne auftritt, ein gar nicht so attraktiver, aber irgendwie interessanter Mann, der das Dreiergestirn und die Gemeinde Eastwick gehörig durcheinander bringt. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, und am Ende kommt alles etwas anders, als man (der Leser und die drei Hexen) wohl anfangs denkt...

Die Story ist gut erzählt, denn die Hexereien passieren eben nebenher, so, als seit es Konsens, dass es etwas derartiges gibt. Und vielleicht gibt es das auch unter Frauen, die sich von der Macht ihrer Männer losgesagt haben und ein eigenes Leben zu führen versuchen. Die Sprache ist interessant, aber keineswegs leicht - aber sie passt gut zum Inhalt, teilweise ist sie einfach auch 'magisch'. Der Roman hat von allem etwas: Liebe, Wut, Hass, Rache, Sex, Leidenschaft und auch tödliche Langeweile. Und am Ende... ist manches doch normaler, als man anfangs denkt :)

 

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Die Hexen von Eastwick Die Hexen von Eastwick
John Updike

(9)  

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Die Hexen von Eastwick
von John Updike

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