Rezension zu "The Widows of Eastwick" von John Updike

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Anja_Lev

Vor 3 Jahren

(17)

Gut 25 Jahre sind vergangen, seit Updikes "the witches of eastwick" erschienen ist und uns nach Eastwick, providence entführt hat, wo die drei geschiedenen Freundinnen Sukie, jane und Alexandra lebten, liebten und hexten. In den 1970er jahren waren die Freundinnen in ihren dreißigern.
Jetzt, 30 Jahre und jeweils eine Ehe später sind die drei 70 und haben sich einandern etwas entfremdet. Das Buch beginnt mit dem Tod von Alexandras Ehemann. Sie beendet ihre Trauerphase mit einer ersten Busreise nach Kanada. Als Janes Ehemann ebenfalls an einer Krankheit stirbt, erneuern die Frauen ihre Freundschaft mit einer gemeinsamen Reise nach Ägypten und als kurz drauf auch Sukie Witwe wird, nehmen sie sie mit einer weiteren Reise (China) erneut in ihren Kreis auf. Und dann hat Jane die Idee, zumindest für 2 Monate nach Eastwick zurückzukehren, schließlich ist viel Zeit vergangen, alte Affären und betrogene Ehefrauen sind ebenfalls tot oder gealtert, was könne schon schlimmes passieren?
Doch in Eastwick wird schnell klar, dass die drei hexen nicht vergessen sind. So müssen die drei sich erneut mit dem Tod von Jenny Gabriel auseinandersetzen und auch anderen alten Bekannten, geliebten wie gehassten gegenübertreten.

Meiner Meinung nach ist es Updike großartig gelungen, die drei Freundinnen wieder zum Leben zu erwecken. Sie sind, wie sie immer waren, nur älter, etwas vorsichtiger und nicht mehr ganz so leichtsinnig und selbstverliebt. Damit verliert auch das Buch etwas von der guten Laune, die "the witches" hatte, doch mir schien es passend, dass die drei sich vermehrt mit dem Tod beschäftigen müssen. Schließlich sind sie alt geworden und spüren auch die Schuld, die ihre Taten in Eastwick vor 30 Jahren ihnen hinterlassen haben.
Eine würdige Fortsetzung, die mich auch etwas mit den Hexen ausgesöhnt hat, nachdem die drei im ersten Buch so leicht davonzukommen schienen.

Autor: John Updike
Buch: The Widows of Eastwick
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