Die 27ste Stadt von Jonathan Franzen - Inhaltsangabe
St. Louis, die einst blühende Stadt zwischen zwei Flüssen im Mittelwesten Amerikas, bekommt einen neuen Polizeichef. Es ist Jammu, eine Frau aus Indien: zart, jung, sympathisch, das ganze Gegenteil von dem, was man erwarten würde. Doch kaum hat sie ihr Amt angetreten, greift Gewalt um sich. Eine Bombe explodiert. Die führenden Köpfe der Stadt geraten, einer nach dem anderen, in einen Strudel der Machtgier, Korruption und Apathie. Auch Martin Probst, Erbauer des städtischen Wahrzeichens, und seine Frau Barbara - das Vorzeige-Ehepaar, von vielen um sein Glück beneidet -, erleben Gefahr, süße Verlockungen und Angst. Dieser Roman, ein Thriller auf höchstem literarischen Niveau, zeigt uns die Seele einer Stadt im Verfall. Mit Scharfsinn und Humor und sprachlicher Schönheit erzählt Jonathan Franzen vom Ende des Traums, der längst nicht nur der amerikanische ist.
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Rezension verfasst vor 1 Jahr
(15)
Im Roman explodiert eine Bombe, beim Leser detoniert ein ganzes Lager an Sprengstoff! Franzen schafft es mit diesem Werk in einem atemberaubende Tempo den Leser von einem Extrem ins nächste zu werfen. Statt einem Verschnaufpausen zu gönnen, lässt er gekonnt die Perspektiven seiner Charaktere wechseln und schleudert den Konsumenten dieses Buches mit brachialer Wucht durch die Irrwege seines Romans, der voll ist von Indizien, die sich später in Winde verwehen und einige Seiten später dann doch wieder sinnvoll erscheinen wollen, nur um einen letztendlich zu der Erkenntnis zwingen, sich diesem erstklassigen Autor bedingungslos ergeben zu müssen. Franzen ist mit diesem Werk nicht nur ein erzählerisches Meisterwerk gelungen, nein, er schafft es, die Gesellschaft am Ende des 20. Jahrhunderts mit all ihren Erscheinungen auf Papier zu drucken und gegenseitig auf sich Feuer zu lassen, ob mit Waffen, Intrigen oder Worten ist dabei vollkommen gleichgültig. Dieses Buch ist von vorn bis hinten einfach unglaublich. Anschnallen und lesen!
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Rezension verfasst vor 2 Jahren
(11)
Ja, O:K:, der Anfang ist etwas zäh und man fragt sich schnell, wo das alles hinführen soll. Nach der Lektüre von 30 bis 40 Seiten aber nimmt das Ganze dann doch gehörig an Fahrt auf. Mich hat dieses Buch fast noch mehr als die Korrekturen gefesselt.
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Rezension verfasst vor 4 Jahren
(2)
Die Korrekturen ist sehr viel besser, habe das buch nach der H#älfte zur Seite gelegt.
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Bücherwurm
Amarilli
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