Rezension verfasst vor 1 Jahr
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“Let’s describe the reality: that piece of meat came from an animal who, at best,- and it’s precious few who get away with only this- was burned, mutilated, and killed for the sake of a few minutes of human pleasure. Does the pleasure justify the means?” –PETA’s Bruce Friedrich
Bruce Friedrich ist einer von vielen, die in Jonathan Safran Foers Bestseller “Eating Animals” (auf Deutsch: Tiere essen) zu Wort kommen und über die erzählt wird. Auch von Tyson foods, einer der weltweit größten Hersteller von Fleisch und von Frank Reese, ein Farmer, der seine Tiere noch auf traditioneller, natürlichen Art züchtet, wird erzählt.
Foer hat sich drei Jahre intensiv mit der Frage beschäftigt, was Fleisch und Fisch ist, woher es kommt, und was genau damit gemacht wird, bevor es bei uns auf den Teller landet. Sein Ziel ist es jedoch nicht, uns alle zu reinen „Pflanzen Esser“ zu machen, sondern uns viel mehr die Augen zu öffnen, ohne dabei auch nur einen einzelnen Menschen zu verurteilen.
Jonathan Safran Foer geht auf viele verschiedene Arten von Tieren und Tierzucht ein, und erzählt sowohl von veganischen Aktivisten als auch von Menschen, die in Schlachthäusern arbeiten.
Einziger Kritikpunkt: Das Buch bezieht sich in erster Linie auf die USA, den Verbrauch an Fleisch von Amerikanern und dessen Massentierhaltungen. Allerdings dürfte der Unterschied zu Europa mittlerweile nicht mehr groß sein.
Ein gelungenes Buch das aufweckt, obwohl es nur das erzählt, was viele schon wissen oder erahnen. Nur tut es dies auf anschauliche Weise, die einem das Grauen vor dem inneren Auge sehen lässt. Unbedingt lesen!
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