Leser-Rezension zu „Das Amulett von Samarkand” von Jonathan Stroud
am 28.11.2011
Alles ist Geschmackssache, dieses Buch war aber absolut nicht nach MEINEM.
Ein altkluger, arroganter, eingebildeter Junge und eine überhebliche "Großschnauze" von Dschinn, beide mir sehr unsympathisch und dazu eine Geschichte, die nicht in Fahrt kommt, mit Fußnoten, die gut und gerne in den Text mit eingearbeitet hättet werden können und so den Lesefluss leichter gemacht hätten, und und vielen weiteren Nebencharakteren, die ebenfalls entweder langweilig oder
uninteressant sind.
Nathanael, ein zwölfjähriger Zauberlehrling, will sich an einem Zauberer rächen, weil der es gewagt hat, sein Wissen nicht anzuerkennen und ihm für seine Besserwisserei dann noch den Hintern versohlt.
Dafür braucht er natürlich Hilfe und ruft einen zigtausendjahre alten Dschinn namens Bartimäus. Dieser strotzt nur so vor Sarkasmus, den man selbst gar nicht in der Menge aufbringen kann, um über sein vieles Gequatsche lachen oder einfach nur schmunzeln zu können.
Nach ca 180 Seiten habe ich abgebrochen. Ich habe mich dazu entschlossen, als ich Rezensionen gelesen habe mit nur 3 Sternen und zu der Meinung gekommen bin, dass das Buch für mich nicht besser wird.
Kommentare zu dieser Rezension
erumee vor 4 Monaten
Das beschreibt es eigentlich ziemlich gut. Es ging mir ähnlich, auch wenn ich das Buch nicht als so einen starken Reinfall bezeichnen würde, wie du es tatst. Wie gesagt, Geschmackssache. Aber du hast genau die Dinge angesprochen, die mich persönlich auch ziemlich störten!


