Leser-Rezension zu „Das Amulett von Samarkand” von Jonathan Stroud
am 5.02.2012
Auf Empfehlung meiner Schwester habe ich mich an Bartimäus gemacht, musste aber leider feststellen, dass es mir anscheinend nicht so gut gefällt, wie ihr. Sie hatte das Buch in den letzten Osterferien gelesen und wir beide waren ja ständig im selben Zimmer, sie lachte gefühlt alle zehn Minuten.
Bei mir war das einfach nicht so. Ich konnte mir nur an einer Stelle ein Lächeln entlocken, ansonsten war da nicht viel.
Aber nun zu den guten Dingen :) Bartimäus war wirklich sehr lustig, wenn auch nicht so lustig, wie erwartet, aber es war immerhin sehr unterhaltsam.
Die Story hat mir sehr gut gefallen, auch die Umsetzung war wirklich durchdacht, endlich mal wieder etwas neues (Naja, nicht ganz- erste Auflage 2003 (: ) und nicht wieder Harry Potter neu aufgewärmt. Ich finde den Gedanken schön, dass die Zauberer ihre ganze Macht durch Dschinn, Kobolde etc. bekommen und wie gesagt war die Umsetzung sehr interessant. Ehrlich gesagt bewundere ich Stroud für seine Kreativität.
Die Charaktere waren perfekt für die Geschichte. Nathanaels Gegner wunderbar fies und schleimig, Nathanael selbst als ein kleiner Dummkopf, weshalb ich ihn zwar nicht so mochte, doch für die Rolle, die er spielte, war er einfach gemacht.
Strouds Schreibstiel gefällt mir sehr gut. Er ist lässig, vor allem wenn er aus Bartimäus' Sichtweise schreibt, aber auch aus Nathanaels Sicht. Ich hätte in einem Rutsch lesen können, doch wie immer lag es dann letztendlich an meiner Zeit.
Fazit
Bartimäus gehört schon auf die Liste der Bücher, die man mal gelesen haben sollte. Meiner Meinung nach nicht ganz oben, aber auf jeden Fall ein >>Must Read<<.

