Josef Oberhollenzer
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Bekannteste Bücher
Der Traumklauber
144 Seiten, Zeitgenössische Literatur: lyrisch, träume, erzählungen
Indem Oberhollenzer uns die Träume der anderen durch seinen Traumklauber erzählen lässt, kunstvoll aneinander gereiht – ähnlich einer Traumgalerie –, entsteht allmählich das Bild des Traumklauber selbst, das Bild eines Menschen, der nicht träumen kann – und der doch alles dafür täte, es zu können, um endlich glücklich zu sein.
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Fester Einband: 144 SeitenErschienen bei: Folio, 2010
Genre: Zeitgenössische Literatur
ISBN: 9783852565101
Was auf der erd da ist
84 Seiten,
Kurz- und Kürzestgeschichten von Gewalt und Grausamkeit, die manchmal absurd und manchmal auch lächerlich – aber immer erschreckend sind.
„Und plötzlich ist Grausamkeit das, was sie längst nicht mehr ist in unserer tagtäglichen Gewöhnung daran: grausam.“ (Nina Schröder)
Nicht über die Brutalität der Kriege, die durch die Medien voyeuristisch bestaunt werden kann, sondern von der tagtäglichen Grausamkeit gleich nebenan erzählt Josef Oberhollenzer: von dem absurden Scheitern eines Selbstmörders, von dem Kleinstkriminellen, den man in seiner Gefängniszelle vergessen hat, von der Erinnerung eines Mannes, der soeben seine über alles geliebte Familie getötet hat.
Die meisten dieser Begebenheiten eines grausamen Alltags sind wahr, sind tatsächlich passiert. Oberhollenzers Sprache ist eine Kunstsprache, dem Alltag entlehnt und doch bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, getragen von einem höchst genau gesetzten Rhythmus.
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Fester Einband: 84 SeitenErschienen bei: Folio, 1999
Genre: Sonstiges
ISBN: 9783852561189
Großmuttermorgenland
108 Seiten, Gegenwartsliteratur:
„Großmuttermorgenland“ erzählt von einer Kindheit in den Bergen, von der Sehnsucht nach dem, was hinter den Bergen liegt, und von dem Hereinbrechen eines – wie auf der Lauer gelegenen – Unglücks. Josef Oberhollenzer, einer der wichtigsten Südtiroler Autoren seiner Generation, webt mit leisen, der Moderne verpflichteten Tönen die Geschichte von Bindungen, Abhängigkeiten und alltäglicher Gewalt. Der Ich-Erzähler entfaltet sein bedrohliches Idyll: die geliebte Großmutter, der gewalttätige Vater, die fremde Mutter, die Komplizin Schwester, die Hochzeit, und erinnert sich an die kleinen Dinge, an das Inventar bäuerlichen Lebens, an die ersehnte Weite hinter den Bergen und an die Faszination, die die Irrenanstalt in Pergine auf ihn ausgeübt hat. Und plötzlich auf einer Wanderung zum Klockerkarkopf bricht das Unglück herein, stürzt der Erzähler seine Frau in den Abgrund.
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Fester Einband: 108 SeitenErschienen bei: Folio, 2007
Genre: Gegenwartsliteratur
ISBN: 9783852563794
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