Rezension verfasst vor 1 Monat
(6)
Wunderbar himmlich bewegt sich dieser Roman im Zeichen der griechischen Mythologie.
Helen lebt auf der kleinen Insel Nantucket. Früh wurde sie schon von Ihrer Mutter verlassen, sodass ihr Vater sie alleine großziehen musste. Seit sie denken kann versucht Sie für andere Menschen möglichst unsichtbar zu sein und versteckt ihre Schönheit hinter ihrer Zurückhaltung. Leider gelingt ihr das nicht immer. Unausweichlich wird es aber erst als die Familie Delos auf die Insel zieht. Das bisher so geregelte Leben von Helen wird nun vollkommen aus den Fugen geworfen. Als Sie Lucas Delos das erste mal sieht, himmelt sie ihn nicht wie all' ihre anderen Klassenkameradinnen an, sondern verspürt blanken Hass. Dieser Hass geht soweit, dass sie sogar auf ihn losgehen will um ihn zu töten. Genau zu dieser Zeit beginnen auch die Träume bei Helen. Nacht für Nacht wird sie von verstörenden Albträumen geplagt und hört undefinierbare Stimmen. Als Helen dann noch erfährt das sie der Nachkomme eine griechischen Gottheit ist und sogar für Lucas Delos bestimmt ist beginnt sich ihr Leben vollkommen zu verändern.
Mit Helen lernt man eine junge sympathische Frau kennen die es wirklich nicht leicht im Leben hat und nun zu allem Übefluss auch noch mit ihrem göttlichen Erbe umgehen muss. Zum Glück steht sie damit nicht allein, denn Lucas unterstützt sie wo er kann, und so ist es fast vorhersehbar dass Helen und Lucas sich näher kommen. Leider ist -wie in fast allen Geschichten- ihre Liebe nicht erlaubt. Somit leidet man sehr oft mit und wartet fast ungeduldig auf jeden Augenblick indem sie sich besser kennenlernen und Zeit miteinander verbringen können.
(Als kleine Anmerkung möchte ich hier erwähnen dass alle Personen die zu Anfang und auch im Laufe der Gschichte eine Rolle spielen sehr aufgeweckt und sypathisch zum Leben erweckt werden)
Josephine Frank schreibt lebendig und flüssig, sodass man eigentlich immer mehr hören will. Einzig kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass einem in sehr kurzer Zeit sehr viel grieschichte Mythologie angeeignet werden soll. Dies war jedoch an manchen stellen nicht fehlerfrei möglich und sorgte für ein erstauntes "häää?". (Vielleicht muss ich aber an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass es leichter ist wenn man das Buch liest und nicht -so wie ich es getan habe- hört.) Auch das Helen ihr Erbe ohne murren annimmt ist manchmal sehr fraglich.
Fazit:
Dies ist ein gelungener Triologie-Auftakt der definitiv Lust auf mehr macht. Man taucht gerne in Helens Geschichte ein und freut und leidet mit ihr gemeinsam.
Erfrischend war auch, dass es hier um griechische Mytholohgie ging und nicht wie gewohnt um Gestaltenwandler und/ oder Vampire.
Pro:
- spannende Story
- sypathische Charaktere
- erfrischend anders
Contra:
- zu viele gedrückte Informationen und nicht immer ganz nachvollziehbare Handlungen
Wertung: 5
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