Rezension zu "Die Katze" von Joy Fielding

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Armillee

Vor 2 Jahren

(11)

Diese fast 500 Seiten wären auch mit 100 weniger ausgekommen. Die ewigen Wiederholungen in Bezug auf die Eigenschaften der Protagonisten ließen mich die Augen verdrehen. Zum B. bei ihren Kindern: der Junge immer quirlig und voller Energie und die Tochter immer vernüftig und in der 2. Reihe stehend. Das kapiert man als Leser doch auch beim ersten Hinweis...!
Die Handlungen des Nachbarn waren auch nicht verständlich. erst immer unfreundlich und ablehnend, dann - -ohne ersichtlichen Grund - war er der Beste überhaupt und wurde fast zum Familienmitglied.
Am schlimmsten empfand ich die Reaktionen von Charley als Kolumnistin. Zum B. verriet ihre Mutter (bi-sex) ihr die intimsten Gefühle an und sie schreibt es für die ganze Welt lesbar. Und ihre Mutter..? Ist die dann wütend, oder gekränkt..? Nö, die ist immer lieb. Die hat Verständnis. ;o) Die ewigen Rettungsaktionen mit ihrem Bruder...3-4 hätte allemal gelangt. Wiederholung - Wiederholung.
Einzig Glen und sein Hund, die waren interessant. Leider war Glen ewig auf Reisen und kam erst zum Schluss wieder ins Spiel.
Tja, die Gespräche mit Jill Rohmer im Todestrakt. Charley zickig und unprofessionell. Nimmt Aussagen persönlich. Jill langatmig, irgendwie langweilig.
Ich will mal meinen, dass man als Spitzenautorin da mehr Pepp hätte reinbringen können.
Der Showdown...: man, wie blind muss man denn als Romanfigur sein? Hinweise und Ungereimtheiten ohne Ende.
Enttäuschendes Buch, im Gegensatz zu Mrs. Fieldings 'alten' Leistungen.

Autor: Joy Fielding
Buch: Die Katze
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