Lange musste ich auf die Zusendung des Buches warten, die Spannung stieg und ich hoffe auf ein wunderbares Leseerlebnis.
Vom Grundsatz her stimmte alles: Das Cover gut gelungen, die Aufmachung des Buches grundsätzlich auch. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich bereits zu viele oder sehr viele Bücher aus dem Bereich paranomale Liebesromane gelesen habe und meine Lieblingsautoren habe, an die nichts rankommt. Die Grundidee des Buches – Frau verliebt sich in einen Mann, der seine Seele verkauft hat und muss ihn retten – ist nicht schlecht.
Zugute halten muss ich der Autorin auch, dass es ihr gelingt, die Gefühle von Anna, ihren Zwiespalt und Gedanken gut darzustellen. Auch Anna’s beste Freundin, mit ihrem Stottern, war auch sehr menschlich und real dargestellt. Das, was die Autorin hier alles reinpackt, fehlte dann leider bei Carl und Sandrine, Trotz aller Bemühungen der Autoren blieben die Charaktere der beiden, ihre Beweggründe, sehr oberflächlich. Einzige bei Carl’s Gefühlen für Anna war etwas Licht im dunkel. Die Umsetzung der Grundidee fand ich persönlich für mich nicht gelungen, nicht stimmig und teilweise zu verworren. Wett gemacht wurde das hier allerdings durch die teilweise doch recht bildhafte Sprache. Eine sehr liebenswerte, chaotische Figur des Buches ist der Vater – der kam richtig echt rüber, lebhaft und real. Ein weiterer Pluspunkt – die Geschichte spielt, zumindest teilweise, in Wiesbaden, also mal in Deutschland.
Was mir nicht so gut gefallen hatte, war das das Fantasievolle, was das Buch beleben sollte, zuweit hergeholt war - zu absurd, zu unrealistisch. Obwohl das eigentlich ein Fantasybuch haben sollte, war es teilweise zuviel des guten und machte daher auf mich den Eindruck, das die Autorin hier zu viel wollte, zuviel in ein Buch gepackt hat.
Leider, so muss ich abschließend sagen, hält das Buch nicht, das die Leseprobe versprochen hat
(bei vorablesen unter Nickname Sternchen28)