Inhaltsangabe:
Ash und Puck befinden sich auf der Suche nach Grimalkin um ihn um einen Gefallen zu bitten, ihnen zu helfen, damit Ash eine Seele bekommt und zum Mensch werden kann. Nach erfolgreicher Suche führt sie ihr Weg zu dritt weiter zu einer Seherin, die den Weg zum Ende der Welt kennt und sie auch in das Geheimnis einweihen kann, wie eine Fee zum Menschen wird. Doch dort angekommen stellt sich die Frage, ob Ash das noch immer möchte? Ob er auch wirklich bis zum Ende bei Meghan und im Iron Realm bleiben will? Und wenn ja -möchte er es aus eigenen Willen oder nur weil er ein Schwur abgegeben hat und dazu gezwungen wird?…
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First Sentence:
“‘Oy, ice-boy! You sure you know where you’re going?’. I ignored Robin Goodfellow as we wove through the gray murk of the wyldwood, pushing farther into the soggy swamp known as the Bone Marsh.”
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Meine Gedanken zum Buch:
Wie immer hat der Schreibstil von Julie Kagawa voll und ganz überzeugt und sie konnte durch ihre wunderschöne Beschreibung der Umgebung, mit all ihren Wundern und Farben und außergewöhnlichen Kreaturen punkten. Außerdem hat sie sich wieder einiges spektakuläres einfallen lassen und ihre Kreativität kennt meines Erachtens wenig Grenzen. Von der Handlung her finde ich den Iron Knight einfach nur top ist und es gibt nur wenige Punkte die mich daran stören. Zu einem war der Anfang leider etwas zäher als gewohnt zu lesen, da es immer das gleiche war… Zuerst suchen sie Grimalkin, danach suchen sie die Seherin und danach suchen sie das Ende der Welt. Natürlich hat es Kagawa nicht nur dabei belassen, sondern auch Kämpfe, wilde Kreaturen und neue Charaktere erschaffen und es spannend gehalten, aber trotzdem war es nicht so spannend und frisch wie die ersten 3 Bücher. Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass es dieses mal aus der Sicht von Ash geschrieben wurde und wir endlich auch hinter seine Fassade blicken konnten und was wir dort sahen, war einfach unbeschreiblich schön – mutig und stark mit einem eisernen Willen und trotz allem noch fähig vollends zu lieben schmacht.
Also wäre Ash eine echter Mann und nicht nur ein erfundener Charakter, dann gebe es für mich kein Halten mehr und ich würde alle Hebel in Bewegung setzten um auch ins Feenland zu gelangen! :)
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Aber genug zu Ash – wir alle wissen was wir an ihm haben. Zu den anderen Charakteren muss ich sagen, dass mir hier auch Puck wieder mal außerordentlich positiv ins Auge gestochen ist und ich hoffe, dass Kagawa vielleicht weiter schreibt, von mir aus auch mit anderen Hauptcharakteren, aber dass dort Puck wieder vorkommt und dort sein Happy End bekommt. Er ist so eine Frohnatur, der aber auch wenn es darauf ankommt ein guter und ernsthafter Freund sein kann, und einem immer zur Seite steht – ich finde schon alleine deshalb hat er auch seine ‚Happily Ever After – Romanze‘ verdient. Grimalkin und die anderen waren auch wie in den Vorgängern klasse, besonders seine spitzen Kommentare. Schade fand ich es, dass doch sehr wenig von Meghan dabei war. Sicher, sie konnte körperlich nicht anwesend sein, weil der ‚ganze Trupp‘ ja wo anders unterwegs war, aber ich hätte mir mehr Traumphasen oder Rückblicke auf gemeinsame Momente erhofft, um sie dann auch aus Ash seiner Sicht zu lesen.
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Okay, ich muss jetzt leider spoilern. Also bitte nicht weiter lesen, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt. Danke! SPOILER WARNUNG!!!
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Das Ende war dann leider nach meinem Geschmack etwas zu schnell da, nach der ganzen Strapaze, die Ash und die anderen aufgenommen haben um dorthin zu gelangen. Ich hätte mir eben danach noch etwas mehr Zweisamkeit mit Ash und Meghan gewünscht und vielleicht auch einen kleinen Ausblick auf ihre gemeinsame Zukunft mit ihrem Sohn oder mit den anderen Höfen? Ob sie ihre Eltern wieder sieht? Was mit ihrem Bruder passiert? Oder wie es mit Puck weiter geht? Alles Fragen die unbeantwortet im Raum stehen und einen kleinen, bitteren Nachgeschmack zurück lassen, wenn man das Buch fertig zur Seite legt. Außerdem war die Lösung, die Kagawa mit Ariella geliefert hat, genau das was ich mir in den vorigen Teilen schon immer gedacht habe. Ich habe mir immer gedacht, dass es die Beziehung belasten bzw. nach der Zeit verändern muss, wenn jemand so sehr an einer Toten hängt und die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann. Daher finde ich den Ausgang wie es sich nun zwischen Ash und Ariella zugetragen hat, und dass sie nun doch ein gemeinsames Ende bekommen haben, in dem sie sich verabschieden konnten im Guten und ohne schlechten Gefühl – nein, sondern sogar noch besser, dass er einen Teil von ihr in sich mitträgt – aber dass er sich trotzdem vorher klipp und klar für Meghan entschieden hat => das hat mir sehr gut gefallen. Obgleich ich die ganze Zeit, als Ariella aufgetaucht ist und bis zu dem Zeitpunkt, bis er sich entschieden hat, immer mitgelitten habe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl als hätte ich Liebeskummer und fühlte einfach mit. Kagawa hat großartig mit meinen Gefühlen jongliert – ein stetes ‚up and down‘ mit einem schönen Ende, das mich ein wenig mit traurigem Herzen, da es nun vorbei ist, doch lächelnd zurück lässt.
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Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2011/10/09/review-the-iron-knight/