Rezension verfasst vor 6 Monaten
(4)
Wie habe ich den ersten Teil der Reihe verschlungen, ich war schwer angetan von dem geglückten Zusammenspiel von Mafiaroman und Fantasy-Jugend-Romanze. Teil 2 hat mich leider nicht hundertprozentig überzeugen können.
Leider lässt sich zur eigentlichen Geschichte sehr wenig sagen, weil es ein gewaltiger Spoiler wäre. So viel kann man vielleicht sagen: Rosa reist zurück nach New York um ihre Mutter in einer dringenden Angelegenheit zu sprechen - es geht um ihren Vater, und dann kommen auch noch die amerikanischen Carnevares ins Spiel und da wird das Rätsel um ihren Vater erst richtig verwirrend.
Wir begegnen hauptsächlich altbekannten Charakteren, es kommen aber auch ein paar wenige Neue hinzu, die allerdings alle eine mehr oder weniger tragende Rolle im Rätsel um Rosas Vater tragen.
Die Geschichte braucht etwas länger um in Fahrt zu kommen. Bis zur Hälfte passiert zwar einiges, aber nichts, was wirklich spannend wäre oder nicht schon so aus dem Vorgängerband schon in ähnlicher Art und Weise bekannt. Erst ab ca. der Hälfte kommt die Geschichte in Fahrt und schwingt sich zum altbekannten "Pageturner" auf. Eine Auflösung des Rätsels gibt´s am Ende aber trotzdem nicht, wer das wissen will, muss anscheinend Band 3 lesen, das wird wohl so geplant gewesen sein.
Rosa und Alessandro scheinen mir im Gegensatz zum Vorgänger ein wenig reifer geworden zu sein. Rosas Sturheit und Gezicke wird auffallend weniger und macht sie daher für mich auch angenehmer.
Eine spannende Fortsetzung um die Gestaltwandlermafia, bis zur Hälfte aber etwas schwach auf der Brust. Ich bin schon sehr auf Teil 3 gespannt!
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