Leser-Rezensionen zu „Im Bann des Vampirs” von Karen Marie Moning
Rezension verfasst vor 2 Monaten (6)
Klappentext:
MacKayla Lane genießt den heißen Sommer in Ashford, Georgia. Sie sonnt sich im Garten, trinkt literweise Eistee und springt ab und zu in den Pool. Ihr Leben könnte nicht unbeschwerter sein - bis ihre Schwester Alina in Dublin ermordet wird. Auf der Mailbox entdeckt sie eine letzte Nachricht von Alina, die sie vor ein Rätsel stellt. Kurz entschlossen bucht sie einen Flug nach Irland, um selbst nach Alinas Mörder zu suchen. In Dublin angekommen, passieren ihr die merkwürdigsten Dinge. Vor ihren Augen verwandeln sich die attraktivsten Männer in hässliche Monster. MacKayla ist tief verwirrt, als sie in den Buchladen von Jericho Barons stolpert. Zu ihrer Überraschung weiß ausgerechnet der seltsame Jericho eine Erklärung für ihre Visionen - die sie allerdings kaum glauben kann: Sie, MacKayla Lane, soll eine Vampirjägerin sein?
Als ich diesen Text las, dachte ich...okay, hört sich interessant an.
Mac ist ein verwöhntes Gör, ihre Lieblingsfarbe ist Pink, Mode ein Hobby und das schlimmste was ihr im Leben passieren konnte ist, wenn einer ihrer liebevoll lackierten Fingernägel abbricht.Sie hat noch keine Pläne für die Zukunft, die Schule ist abgeschlossen doch sie hat keine Ambitionen mit einer Ausbildung weiterzumachen. Deshalb jobbt sie in einer Szenekneipe in Ashford um sich ein Taschengeld zu verdienen. Sie und Alina sind nicht nur Schwestern sondern auch beste Freundinnen. Als sie vom Tod ihrer Schwester hört, bricht für sie eine Welt zusammen. Ihre Eltern versuchen die Trauer auf ihre Art zu verarbeiten, doch Mac ist ruhelos, sie will was tun. Darum bucht sie kurzentschlossen eine Flug nach Dublin. Auf ihrem Handy eine letzte und verwirrende Nachricht von Alina.
Ich habe das Buch verschlungen. Etwas irritiert war ich über die vielen, verschieden Charaktere, die Mac im Laufe der Geschichte kennenlernt. Und die wenigsten wollen ihr Gutes tun, dazu kommt noch der geheimnisvolle Jericho Barrons, der ihr vieles erklären kann aber widersprüchliche Gefühle in ihr weckt. Wer oder was ist er?
Rezension verfasst vor 5 Monaten (11)
MacKayla Lane, 22 Jahre jung und aus einem kleinen, ländlichen Ort in den Südstaaten, ist eigentlich eine ganz normale, junge Frau. Sie liebt Musik, interessiert sich für Mode und liebt ihre Schwester Alina, welche in Dublin studiert. Pink ist genau ihre Farbe, sie ist ein echtes Girly.
Ihre Welt zerbricht als sie einen Anruf erhält und mitgeteilt bekommt, dass ihr geliebte Schwester bestialisch ermordet wurde. Nachdem MacKayla eine verwirrende Nachricht ihrer Schwester auf ihrer Mailbox entdeckt und die Polizei vor Ort den Fall zu den Akten legt, steht ihr Entschluss fest: sie reißt nach Dublin und wird den Tod ihrer Schwester aufklären und rächen.
Diese Entscheidung wird ihr Leben komplett umwerfen - Nichts wird mehr so sein wie es mal war. Warum verwandeln sich bildhübsche Männer in schaurige Monster? Was hat die mysteriöse Nachricht ihrer Schwester zu bedeuten?
Meine Meinung:
Oh, es ist so spannend und fesselnd, gleich von Anfang an! Moning versteht es, ihren Figuren Leben einzuhauchen. Sie lässt uns an Mac's heiler Welt teilhaben und genauso an dem Moment, in dem sie vom Tod ihrer geliebten Schwester erfährt. Sie hat es geschafft, dass sogar ich traurig war - und das kommt nicht allzu oft vor.
Sie beschreibt den verzweifelten Kampf einer liebenden Schwester, die einen Mord aufklären will und in eine Welt kommt, die ihr vorher gänzlich unbekannt war. Langsam tastet sie sich vor und lernt den Buchhändler Jerricho Barrons kennen, welcher ihr von nun an zur Seite steht. Barrons führt sie ein in eine Welt voller Feen, Magie, ungeahnten Gefahren und Dingen, von denen sie vorher nicht mal wusste das es sie gibt. Außerdem ist da noch Alina's Geheimnis, welchem Mac auf die Spur kommen muss. Ein Kampf gegen das Böse beginnt!
Der Leser erlebt dies alles hautnah, erzählt in der Ich-Form. Moning hat eine phantasievolle Welt erschaffen, die sie geschickt mit der Heutigen kombiniert. Mehr noch, sie schafft es, diese Welt im Kopf des Lesers aufblühen zulassen.
Punktabzug gibt es, weil mir die Dialoge teilweise zu flapsig sind. Wenn Mac und Barrons Unterhaltungen führten, wirkte das auf mich teilweise sehr gestellt. Außerdem ist der Titel nicht wirklich passend; einen Vampir trifft man auf ca. 10 Seiten des Buches. Der Originaltitel, Darkfever, passt einfach viel besser zu dieser düsteren Geschichte. Jedoch mindern diese Punkte den Lesespaß minimal.
Noch ein kleiner Tip: Solltet ihr mit all den neuen Begriffen nicht zurechtkommen, ist am Ende des Buches ein Auszug aus Mac's Tagebuch zu finden. Hier kann man alle Begriffe nochmals nachlesen, was ich als sehr hilfreich empfand.
Rezension verfasst vor 5 Monaten (14)
Ewig und drei Tage ist es her, dass ich Band 1 der Fever-Saga erstanden habe. Da lag er nun auf meinem SuB und wartete darauf, gelesen zu werden. Die ersten Rezis tauchten auf und es hieß, dass Titel und Covertext irreführend seien, weil es gar nicht um Vampire ginge. Nun hatte mich zu dem Zeitpunkt aber gerade das Vampirfieber gepackt und mein Buch wanderte auf dem SuB weiter nach unten.
Die Zeit verging. Es erschienen die Bände 2, 3 und 4 und gesellten sich wie von Zauberhand zu ihrem Kollegen auf den SuB. Inzwischen flaute auch das Vampirfieber spürbar ab. Als es dann hieß, am 10.12. erscheine der 5. und letzte Band der Reihe, war die Sache klar: Ich tat mich mit ein paar Gleichgesinnten zusammen und startete mit Binchen, Julia und Mella gemeinsam den FeverSagaLeseMarathon.
Wenn ihr mich jetzt fragt, ob sich die Warterei denn überhaupt gelohnt habe, kann, muss, darf und will ich mit einem klaren JA antworten. Das Buch ist sooooo geil! Ich habe es regelrecht aufgesogen wie ein Schwamm.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Wer dann auch noch die Highlander-Saga von Karen Marie Moning kennt, weiß zumindest schon mal, wer oder was Tuatha Dé Danaan sind. Denn um die geht es in diesem Buch. Wenn nicht, macht das auch nix, denn ein Glossar am Ende des Buches erklärt noch mal die wichtigsten Begriffe.
Inhalt:
Weil ihre Schwester Alina in Irland ermordet wurde und die Polizei den Fall als nicht aufgeklärt abschließt, fliegt MacKayla Lane nach Dublin. Sie will den Mörder ihrer Schwester auf eigene Faust finden und zur Strecke bringen. Doch kaum ist sie angekommen, muss sie feststellen, dass sie eine so genannte Sidhe-Seherin ist. Sie kann Feenwesen, die sich unerkannt unter den Menschen bewegen, in ihrer waren Gestalt sehen und die ist alles andere als hübsch. Zufällig kommt sie eines Tages in eine Buchhandlung und lernt dort den Ladenbesitzer Jericho Barrons kennen. Der scheint jede Menge über diese Wesen zu wissen und nimmt MacKayla unter seine Fittiche…
Meine Meinung:
Lange blonde Haare, Pinke Klamotten. Na, an wen erinnert euch das? Rüchiiiiitich! MacKayla ist ein richtiges Barbie-Girl! Ihre Tage sind ausgefüllt mit Mode, Nägel lackieren und am Pool rumhängen. Sie ist total oberflächlich und ihre größte Sorge ist, dass die Farbe ihres Nagellacks nicht zu ihrem Outfit passt. Das ändert sich erst – na ja, teilweise jedenfalls – als sie nach Irland kommt.
Jericho Barrons ist total geheimnisvoll und undurchsichtig. Dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, wird relativ schnell klar. Aber was genau ist er? Gehört er zu den Tuatha Dé? Ist er ein Vampir? Oder etwas völlig anderes?
Als MacKayla und Barrons sich kennen lernen, fliegen gleich die Fetzen. Die Wortgefechte der beiden sind einfach nur köstlich. Die zwei sind wie Hund und Katze. Während Barrons sein „Miss Lane“ allenfalls mal durch ein „Miss Rainbow“ ersetzt, bezeichnet sie ihn gerne auch mal als „Petunie“. Warum sie das tut und was das soll, müsst ihr natürlich selber nachlesen.
Fazit:
10 Punkte + Favorit für ein tolles Fantasy-Lesevergnügen!
Rezension verfasst vor 7 Monaten (13)
Schon wieder eine Vampir-Reihe, die ich mir spontan und ahnungslos gekauft habe. Wie schon bei Anita Blake bin ich eher enttäuscht als begeistert. Es sind zwar einige gute Ansätze dabei, aber wirklich fesselnd oder süchtigmachend ist das Buch nicht. Schade, aber dem momentanen Fantsy-Hype eigentlich keine wirkliche Überraschung.
Rezension verfasst vor 9 Monaten (8)
"Auftakt zu einer genialen Reihe!"
Inhalt:
In dem ersten Band der Fever Reihe geht es um Mac, die ein typisch amerikanisches Leben lebt. Sie liebt pink, hat blonde Haare und ist durch und durch ein Sonnenscheinkind. Allerdings verändert sich Mac schlagartig, als ihre geliebte Schwester Alina brutal in Dublin ermordet wird. Vor lauter Rachegelüsten reist sie prompt selbst nach Dublin, alleine und ohne wirkliche Starthilfe, um den Mörder ihrer Schwester zu finden. Jedoch findet sie sich schnell zwischen zwei Fronten wieder, die sie zuvor noch nie in ihrem Leben wahrgenommen hat. Die Seelie und Unseelie, gute und böse Feen, die sich bekriegen. Und als wenn das nicht schon genug für das Sonnenscheinkind aus den Staaten wäre, lernt sie Barrons kennen und schon nimmt ihr Schicksal seinen Lauf …
Meinung:
Gekauft habe ich mir dieses Buch nur, weil es mir ausdrücklich empfohlen wurde — und ich bin wirklich froh, dass ich diesem Rat gefolgt bin. „Im Bann des Vampirs“ ist der Beginn zu einer wundervollen, heißen und actionreichen Urbanfantasyreihe. Es geht um viel mehr, als nur um die Rache von Macs Schwester und das merkt man immer deutlicher im Verlauf des Buches. Der Leser lernt nach und nach die Feenwesen kennen, teilweise vielleicht etwas langwierig, aber es ist immerhin auch nur der Beginn, um die späteren Bände problemlos zu verstehen. Auf jeden Fall sollte man sich nicht vom Titel ablenken lassen, es geht nicht um Vampire. Es gibt lediglich einen Charakter, der sich für so eine Art Vampir hält! Im Original heißt diese Reihe „Fever Reihe“, dieser Name wir von den englischen Titel („Darkfever“, „Bloodfever“, „Feafever“, „Dreamfever“ und „Shadowfever“) abgeleitet.
Inhaltlich werden, wie schon erwähnt, Feen behandelt. Unseelie (die Bösen) und die Seelie (die Guten), die sich bekriegen und eigentlich nur nach dem Sinsar Dubh, einem magischen Buch, suchen, um endlich wieder ihre jeweilige Seite bzw. Machtverhältnisse zu stärken. Auch wenn die Seelie die Guten Feenwesen darstellen, wird man schnell eines besseren belehrt, denn sie sind auf eine andere Art und Weise überhaupt nicht gut. Die ganze Geschichte wird aus Macs Perspektive erzählt. Anfangs schien sie mir vollkommen unsympathisch, da ich dieses Barbieimage überhaupt nicht leiden mag — aber dieser Charakter macht in manchen Zügen so drastische Veränderungen durch, dass Mac zu meiner Lieblingsheldin geworden ist. Sie ist mädchenhaft, hat aber auch eine äußerst kämpferische Seite, die mich beeindruckt hat. Dazu gesellt sich V’lane und Barrons, die beide so detailreich beschrieben wurden, dass mir ab dem ersten Band ein festes Bild von beiden im Kopf schwirrte. Die Dialoge zwischen den dreien sind einfach nur göttlich — und vor allem zwischen Mac und Barrons und man weiß an manch einer Stelle nicht, ob man heulen oder lachen soll.
Der Schreibstil von Karen Marie Moning ist recht locker, leicht. Es gibt so einige umgangssprachliche Formulierungen, die mich bei diesem Band überhaupt nicht gestört haben, denn sie passen in die kämpferischen Szenen perfekt hinein und lockern die Story immer wieder auf — vor allem durch Macs skurrile Namenserfindungen wie „Tod-durch-Sex-Wesen“.
Fazit:
4 Sterne, da der Beginn doch etwas langwierig ist. Trotzdem vollkommen lesenswert für Leser, die Urbanfantasy mit einer Prise Erotik lieben. Die vier weiteren Bände sind nach dem ersten ein absolutes Muss!
Rezension verfasst vor 11 Monaten (18)
MacKayla Lane ist südstaatlerin mit noch sonnigerem Gemüt als das Wetter ihrer Heimat Ashford in Georgia, wo sie unbekümmert die ersten 22 Jahre ihres Lebens mit ihrer Schwester Alina aufwächst. Doch als ihre große Schwester in Dublin brutal ermordet wird, setzt sie sich kurzer Hand in einen Flieger um der Sache auf den Grund zu gehen, denn die Polizei, findet keine Hinweise auf den Mörder. In irland angekommen stürzt Mac von einem Unglück ins andere und in einen großen Buchladen, wo sie Jechiro Barrons kennenlernt. Unfreiwillig wird Mac mit etwas konfrontiert von dessen Büchern sie sich stets fern gehalten hat. Feenwesen. Und zwar die Kreaturen der üblen Sorte. Nach und Nach erfährt MacKayla wahrheiten die ihr nicht behagen...
Im Bann des Vampirs von Karen Marie Moning ist wie ich finde ein sehr gutes Buch. Doch das Cover, der Titel sowie der Klappentext sind vollkommen für den Müll. In diesem Buch gibt es nichts was die Rechtfertigung derer anzunehmen wäre.
Es ist witzig und originell, einfach mal etwas anderes. Mac ist eine interessante Protagonisten und ihre Gedankengänge hüpfen von Barbie zu eiskalt. Nur diese ganzen Rätzel regen den Leser irgendwann auf, und man will nur noch wissen wie es weiter geht!
Rezension verfasst vor 1 Jahr (9)
Inhalt
MacKayla Lane genießt den heißem Sommer in Ashford, Georgia. Sie sonnt sich im Garten, trinkt literweise Eistee und springt ab und zu in den Pool. Ihr Leben könnte nicht unbeschwerter sein- bis ihre Schwester Alina in Dublin ermordet wird. Auf ihrer Mailbox entdeckt MacKayla eine letzte Nachricht ihrer Schwester, die sie vor ein Rätsel stellt. Kurz entschlossen bucht sie einen Flug nach Irland, um selbst nach Alinas Mörder zu suchen. In Dublin angekommen, passieren ihr die merkwürdigsten Dinge. Vor ihren Augen verwandeln sich die attraktivsten Männer in hässliche Monster. MacKayla ist tief verwirrt, als sie in den Buchladen von Jericho Barrons stolpert. Zu ihrer Überraschung weiß ausgerechnet der seltsame Jericho eine Erklärung für ihre Visionen- die sie allerdings kaum glauben kann: Sie, MacKayla Lane, soll eine Vampirjägerin sein?
Meine Meinung
Das Cover passt, meiner Meinung nach, überhaupt nicht zu dem Inhalt des Buches. MacKayla ist keinesfalls so düster, wie die blonde Frau aus dem Cover, wenn auch ebenso blond. Den Mann mit den schwarzen, langen Haaren konnte ich gar nicht einordnen, ober er Jericho Barrons darstellen soll oder nicht, ist mir nicht deutlich geworden.
Ebenso zu bemängeln habe ich den Titel des Buches. Ich habe mir das Buch vor 3 Jahren gekauft, als ich gerade in einem großen Vampir-Fieber war, musste jedoch schnell feststellen, das es in dem Buch nicht um Vampire geht. Zwar spielt ein "Vampir" (ob er wirklich einer ist, wird nicht richtig klar) eine Rolle, die gemeinten "Vampire" sind jedoch Feenwesen, die den Menschen, je nachdem um welches Feenwesen es sich handelt, verschiedene Eigenschaften entziehen (z.B. besondere Schönheit).
Die Hauptperson des Buches, MacKayla Lane, begibt sich nach Dublin um ihre verstorbene Schwester zu rächen. Anstatt in Dublin jedoch auf den Mörder ihrer Schwester zu treffen, gelangt sie in die Welt der Seelie und Unseelie und muss sich bald auf sie Suche nach einem verschollenen Buch und Heiligtum der Feenwesen machen. Dabei hilft ihr Jericho Barrons, der sie unterweist, jedoch selber hinter dem Buch her ist und immer wieder beteuert, das er kein Feind ist.
MacKayla finde ich eine lieblos gestaltete Person, die ziemlich einseitig beschrieben ist. Zwar wird sie ein bisschen als ein "Püppchen" beschrieben, ist jedoch keins, und dann benimmt sie sich wieder stark wie eins. Ich konnte mich überhaupt nicht in sie einfühlen und fande sie ziemlich langweilig.
Jericho Barrons fande ich genauso lieblos gestaltet. Man merkt ziemlich schnell das er geheimnisvoll ist, bekommt jedoch keine wirkliche Vorstellung wieso und auch MacKayla scheint das nicht weiter zu interessieren. Auch hat seine unfreundliche Art nach einiger Zeit gestört und hat mir immer wieder die Lust am Lesen genommen.
Ein weiter Defizit waren die vielen merkwürdigen Wörter, die zwar im Buch und auch im Anhang erklärt wurden, ich mir jedoch nie länger als 2 Minuten merken konnte und mich dadurch ziemlich beim Lesen behindert hat. Irgendwann habe ich mir merken können, wie das verschollene Buch heißt, jedoch hat mich das auch nicht positiver gestimmt.
Das Buch enthält erotische Inhalte. Die jedoch dermaßen langweilig umgesetzt sind, das sie einfach nur billig wirken und der Geschichte keinen Gefallen tun. Diese Szenen hätte man besser auslassen können und dafür das komplette Buch spannender gestalten können. Auch die leicht aufkeimende Romantik zwischen Jericho und MacKayla fande ich ziemlich lieblos gemacht.
Die Geschichte ist ziemlich trocken und alles andere als spannend geschrieben. Die Geschichte reißt nicht mit.
Der Einstieg in der Buch ist ziemlich schwer, da MacKayla eine Art "Vorwort" sagt und mich dadurch ordentlich verwirrt hat. So erfährt man das die Geschichte weiter geht, aber auch der Einstieg ist ziemlich lahm.
Das Ende hat mich stark enttäuscht. So hatte ich auf einige actionreiche Szenen gewartet, die jedoch nicht gekommen sind. Im letzten Teil des Buches überschlagen sich dann die Ereignisse, auf die, meiner Meinung nach, wichtigen Teile der Geschichte werden wenig eingegangen und auch der Tod von Alina kommt nicht so tragisch rüber, wie er sein sollte.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (10)
Inhalt
Nachdem MacKayla vom Tod ihrer Schwester erfährt, ist sie am Boden zerstört. Der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist tot und die Behörden in Irland scheinen nicht daran interessiert zu sein den Mord an Alina aufzuklären. Daher macht sich Mac auf den Weg in das ferne Dublin, um dort auf eigene Faust zu ermitteln. Ihr einziger Anhaltspunkt ist die letzte Nachricht, die Alina auf ihrem Anrufbeantworter hinterlassen hat. Darin erwähnt sie einen mysteriösen Gegenstand - das Sinsar Dubh. Mac, die zunächst keine Ahnung hat, was ihre Schwester damit gemeint hat, stellt Nachforschungen an, doch keiner scheint etwas davon zu wissen. Auch Jericho Barrons rät ihr zu verschwinden. Mac bleibt aber hartnäckig und Barrons bleibt keine andere Wahl als ihr bei der Suche zu helfen. Gleichzeitig sieht Mac immer häufiger grässliche Gestalten, die Menschen förmlich aussaugen. Jericho erklärt ihr, dass es sich dabei um Feen handelt und dass das Sinsar Dubh ein mächtiger Gegenstand der Feen ist. Mac gerät daraufhin immer mehr in die Fänge der Feenwelt, denn sie selbst ist etwas ganz besonderes ...
Meinung
Bei "Im Bann des Vampirs" handelt es sich um einen Krimi, in dem die verschiedensten Fantasyelemente eine wichtige Rolle spielen. Mac ist auf der Suche nach dem Mörder und erhält auf ihrer Suche immer mehr Einblick in eine ihr bisher unbekannte Welt. Sie erfährt nämlich von den Feen, genau genommen ist sie eine der wenigen, die ihr wahres Ich sehen kann. Diese Feen sind aber alles andere als liebenswerte, kleine Wesen. Sie sind teilweise riesig, hässlich und saugen den Menschen ihre Lebensenergie aus. Die Feen sind also hier richtig gruselig und schauderhaft dargestellt und genau das habe ich so toll an diesem Buch gefunden.
Die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester wird gleichzeitig zur Suche nach dem Sinsar Dubh, einem mächtigen Buch der Feen. Jericho Barrons will dieses unbedingt vor seinen Rivalen finden und braucht dazu Macs Hilfe. Barrons ist mit Sicherheit der interessanteste Charakter des Buches, man durchschaut seine Absichten bis zum Ende nicht und man weiß genauso wenig wie Mac, ob man ihm vertrauen kann.
Mac ist am Anfang sehr naiv und wirkt viel jünger als ihre 24 Jahre. Mit der Zeit lernt sie aber mit den Gefahren und Veränderungen in ihrem Leben umzugehen und wird erwachsener und mutiger. Bis zum Ende des Buches macht sie eine bemerkenswerte Wandlung durch.
Die Handlung ist zwar sehr spannend und bietet auch einige Neuigkeiten, konnte mich aber nicht restlos überzeugen. Allerdings möchte ich schon erfahren, wie es mit MacKayla weitergeht.
Besonders die dunklen, vergessenen Straßen Dublins haben es mir angetan.
Als ich gerade den Rückentext noch einmal gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass dieser sehr irreführend ist. Darauf werden die Wesen, auf die Mac stoßt, nämlich als Vampire bezeichnet. Es sind aber ganz offensichtlich keine Vampire sondern Feen und werden auch im Buch als solche bezeichnet. Es kommt zwar der ein oder andere Vampir vor, dieser ist aber für die Handlung nicht relevant. Daher ist mir auch der Sinn des Titels "Im Bann des Vampirs" nicht ganz klar. Meine Vermutung ist ja, dass dieses Buch während dem Twilight-Vampir-Hype entstanden ist und daher auf Deutsch diesen vermeintlich kauf wirksameren Titel erhalten hat.
Fazit:
Böse Feen im nebligen Dublin - Ein Fantasybuch mit Gruselfaktor
Rezension verfasst vor 1 Jahr (9)
Zum Buch
Die deutsche Ausgabe des ersten Bandes der Fever-Serie erschien bereits im Jahr 2007. Mir liegt gerade die fünfte Auflage von 2010 vor. Dass es sich um eine Serie handelt, geht aus der Kurzbeschreibung der Autorin im Buch hervor – ein kleiner Hinweis in der Inhaltsangabe (beispielsweise auf der Coverrückseite) wäre allerdings praktischer. Das Cover selbst sieht schwarz aus. Eine junge, blonde Frau, die sich an einen langhaarigen Mann lehnt, dessen Gesicht fast von den Haaren verdeckt wird. Gotische Bögen im Hintergrund. Trotz blutroter Schrift sticht der der Buchtitel „Im Bann des Vampirs“ nicht wirklich hervor, ebenso wenig wie der rückseits aufgedruckte Kommentar „Noch dunkler, erotischer und tiefgründiger als Monings Highländer Erfolge“ von Publishers Weekly.
Was passiert laut Inhaltsangabe im Buch?
Die junge Amerikanerin MacKayla Lane interessiert sich vor allem für Mode und Popsongs – bis eines Tages ihre Schwester Alina in Dublin brutal ermordet wird. MacKayla beschließt, selbst nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen. In Irland stellt sie erschrocken fest, dass sie Vampire sehen kann, die eine fatale erotische Anziehungskraft auf sie ausüben. Glücklicherweise trifft sie den Buchhändler Jericho Barrons, der sich mit Dämonen und Vampiren bestens auskennt. Während sie gemeinsam gegen das Böse kämpfen, funkt es gewaltig zwischen Mac und Jericho.
Nach dem Prolog, der mit dem vielversprechenden Auftaktsatz („Meine Philosophie ist ziemlich einfach – jeder Tag, an dem niemand versucht, mich zu töten, ist ein guter Tag.“ ) beginnt das erste Kapitel genau ein Jahr früher. Danach kann man sich in 25 Kapiteln in MacKaylas Geschichte stürzten, die sie rückblickend aus der Ich-Perspektive erzählt, bevor das Buch mit einem Glossar endet.
Meine Meinung
Selten habe ich eine so unzutreffende Beschreibung gelesen – sei es nun bezüglich des Titels, des Kommentars von Publishers Weekly oder im Hinblick auf die Inhaltsangabe. Wobei ich offen gestanden zugeben muss, dass ich die Highländer-Serie nicht gelesen habe. Diesbezüglich könnte es natürlich sein, dass die Folgebände einen solchen Kommentar rechtfertigen. Der Auftaktroman tut es allerdings nicht.
In dem Roman geht es auch nicht, wie Titel oder Inhaltsangabe vermuten lassen, um Vampire, demzufolge kann MacKayla eigentlich auch nicht in den Bann eines solchen geraten. Vielmehr geht es um Feenwesen oder Sidhe. Die einen sollen böse und hässlich sein, die anderen unwirklich schön und gut – wobei die Grenzen da nicht so klar gezogen sind und es durchaus auch anders sein kann (gut aussehend und böse kommt zumindest vor). Dass MacKayla sie sehen kann, liegt an einem Geheimnis in ihrer Vergangenheit. Was sie – eine Sidhe-Seherin - als Hässlichkeit wahrnimmt, empfinden normale Menschen als strahlend schön, ohne zu merken, dass die Bösen ihnen ihre Lebensenergie rauben und rasend schnell altern lassen. Das hat durchaus Bezüge zu Vampiren. Genau wie die in bestimmten Stadtteilen lauernden, schwer fassbaren ebenfalls bösen Gestalten, die statt Blut gleich alles nehmen, was dafür sorgt, dass lediglich Kleider und pergamentartig wirkende Häute en masse zurückbleiben. Der Rest wird quasi absorbiert. Diese Wesen können nur im Schatten existieren, der kleinste Lichtschein wird ihnen gefährlich. Trotz gewisser Parallelen fehlt mir persönlich da der im Titel versteckte Blutsauger. Dann gibt es noch die Tod-durch-Sex-Wesen (allein der Name hat zu hochgezogenen Augenbrauen bei mir geführt), die auch feenartig sind und für das sorgen, was womöglich den erotischen Part darstellen soll, bei mir aber nicht so ankommt. Etwa, dass MacKayla sich in einem Museum voller Menschen – die sie praktischerweise in dem Moment nicht sehen können – auszieht und nur noch eins will und das dazu womöglich noch mit dem Wesen, das eventuell ihre Schwester ermordet hat. Oder mitten am helllichten Tag auf der Straße loslegt. Erotik sieht in meinen Augen etwas anders aus, aber Geschmäcker sind verschieden.
Doch gehen wir einmal von alle irreführenden Dingen ab. Was bleibt dann?
Ein flüssig zu lesender Roman. Eine Geschichte voller mystischer Wesen – kein Wunder, immerhin spielt sie in Irland. Neben bodenständigen Pubs und alten Gebäuden, Tradition und Moderne, gibt es eben auch Feen und andere Gestalten. Die machen aber nicht mithilfe ihrer Magie als strahlende Lichtgestalt alles wieder gut. Sie wirken auch nicht wie grummelnde Zwerge auf der Suche nach Gold, das sie dann boshaft bewachen? Nein, die Wesen in Monings Roman sind trotz ihrer Fähigkeit schön zu wirken, trotz ihrer vielleicht tatsächlichen Schönheit eher Monster, die die Menschheit bedrohen. Und wo etwas Böses ist, braucht es in der Regel einen guten Gegenspieler.
Moning bringt diesen Gegenpart in Form ihrer selbstironischen Hauptfigur mit naiver bis überraschend selbstironischer Denkweise ins Spiel. Diese wirkt trotz ihrer 22 Jahre anfangs eher wie ein typisch amerikanischer Teenager, oder wie eine Cheerleaderin (ich sah fast diese Puschel in ihren Händen). MacKayla ist sehr impulsiv, Vernunft scheint ein Fremdwort für sie zu sein. Mit dem ständigen Hinterfragen der eigenen Handlungsweise sorgt sie für den einen oder anderen Lacher. Im Hinblick auf sie stimmt der Anfang der Inhaltsangabe übrigens. Pink ist ihr ein und alles, und bevor sie in dieses Abenteuer eintaucht, ist eine ihrer größten Sorgen, dass ein Nagellackhersteller die Produktion einer bestimmten Farbe einstellt, weil sie dann nichts mehr hat, was zu ihrem Lieblingsrock passt. Dieser flapsige Stil erschüttert allerdings gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der ernsthaften Sidhe-Seherin und Jägerin des Bösen mehr als einmal. Zudem wirkt sie hin und wieder zu zickig und ihre grenzenlose Naivität mehr als enervierend. Sie schießt zu oft übers Ziel hinaus und agiert oder vielmehr reagiert nicht immer folgerichtig.
Demgegenüber steht der extrem steif, ja verknöchert und behäbig wirkende, und leider von Anfang bis Ende etwas blass bleibende, Jericho, bei dem ich bis zur letzten Seite gerätselt habe, ob er jetzt der Vampir ist, in dessen Bann MacKayla geraten sein soll. Er ist geheimnisumwoben, daneben gut aussehend, reich, klug, nachdenklich, emotionslos, kalt und wirkt irgendwie alt.
Ihre Wege kreuzen sich auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod von MacKayla Schwester immer wieder. Ihre Schwester, die irgendetwas mit dem gleichermaßen geheimnisumwobenen wie machtvollen Buch Sinsar Dubh zu schaffen hatte. Oder die, genau, wie sie, plötzlich feststellen musste, dass die Realität in der sie bis zu ihrem Eintreffen in Irland lebte, nicht die Einzige ist. Dass es Artefakte gibt, die es zu suchen gilt, damit die sich mehr und mehr öffnenden Tore zwischen den Welten wieder geschlossen werden können. Die Suche ist es, die Jericho und MacKayla dazu bringt, sich zusammenzuschließen und gemeinsam vorzugehen, ohne allerdings wirklich ein Team zu bilden. Ob die beiden zusammenkommen oder nicht, ob es da mal tatsächlich knistert oder nicht, bleibt auch nach dem Lesen der letzten Seite offen – ob der Folgeband „Im Reich des Vampirs“ diese Frage klärt, allerdings auch.
Die Bösewichte, die bekämpft werden, sind an manchen Stellen überaus eindimensional und zu klischeehaft dargestellt. Warum wer wie handelt, bleibt ein absolutes Rätsel, was durchaus daran liegen kann, dass es sich eben nur um den Auftaktroman der Serie handelt. Dennoch bleibt ein unbefriedigendes Gefühl beim Lesen, zumal noch nicht einmal der Tod von MacKaylas Schwester wirklich aufgeklärt wurde. Das Einzige, was klar zu sein scheint, ist, dass bestimmte Feenwesen nur auf eins aus sind …
Fazit
Nach der anfänglichen Enttäuschung ein Lesequickie ohne wirklichen Tiefgang, der jedoch förmlich nach einem Folgeband schreit, weil einfach zu viele Fragen offenbleiben.
Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)
Rezension verfasst vor 1 Jahr (55)
Im Bann des Vampirs ist ein wahnsinng toller Auftakt einer Reihe die so gar nichts mit Vampiren zu tun hat. Leider ist der Titel sehr irreführend, doch das ist nicht so schlimm, es handelt sich um Feen und um die junge Amerikanerin MacKayla Lane deren Schwester Alina in Dublin einem grausamen Verbrechen zum Opfer fällt. Mac fliegt nun ebenfalls nach Irland und möchte ihre Schwester rächen. Nur was sie allen in Dublin erleben und erfahren muß grenzt schon an Wahnsinn. Hilfe erhält sie durch den Buchhändler Jericho Barrons doch was er genau ist und war er mit dem ganzen zu tun hat das weiß Mac nicht so genau.
Ein sehr gutes Buch spannend und gut geschrieben, ebenfalls ist dieses Buch sehr schnell zu lesen. Freu mich nun schon auf Band 2.










