Rezension zu "Entsetzen" von Karin Slaughter

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hanutakind

Vor 1 Jahr

(8)

Karin Slaughter war und ist schon immer eine meiner Lieblingsautoren, leider aber hat man von seinen Lieblingsautoren nicht immer Werke, die einem richtig gut zusagen.

Entsetzen dreht sich um den zweiten Band der Will-Trent-Reihe und da ich den ersten Band nicht gelesen hatte (ist ja nicht so dass er nicht in meinem Bücherregal steht... späte Intelligenz lässt grüßen), war ich erst ein wenig skeptisch ob ich nicht durcheinander kommen würde. Die Fälle rund um Will Trent sind aber abgeschlossen, es handelt sich um neue Fälle, wahrscheinlich lohnt es sich nur, die Vorgänger zu lesen, wenn man die persönliche Beziehungen nachvollziehen möchte, die hier im zweiten Band nur angeschnitten werden. In Will Trents zweitem Fall versucht er einen Mord in einem Familienhaus aufzuklären. Abigail Campano betritt das Haus, sieht Glasscherben, blutige Fußabdrücke auf dem Boden und den Mann,der sich über den leblosen Körper eines Mädchens beugt, ihre Tochter. Sie stürzt sich auf ihn, bringt ihn zu Fall und tötet ihn. Das Mädchen ist nicht ihre Tochter Emma, sonder dessen beste Freundin Kayla. Aber wo ist Emma und hat sie der Täter mitgenommen und kommt gar ungeschoren davon?

Ich bin natürlich mit großen Erwartungen an Entsetzen gegangen, ich habe einiges von Karin Slaughter erwartet, obwohl ihre Romane mal gut und mal schlecht sind, Entsetzen befindet sich da irgendwie ziemlich in der Mitte. Wie üblich ist der Schreibstil von Karin Slaughter sehr angenehm zu lesen, deswegen schätze ich sie unter anderem auch so als Autorin, ich hatte nie Probleme ihre Werke gut und flüssig zu lesen, was hier auch nicht anders war.
„Entsetzen“ passt als Titel ziemlich gut, diese ganze Grundgeschichte und die Szene am Anfang bietet schon ein gewisses Entsetzen an. Solche einwörtigen Titel finde ich ohnehin immer sehr interessant, es macht mich neugierig.
Die Geschichte an sich ist zeitweise ziemlich langweilig und hingezogen. Es gibt zu viele Ermittlungsarbeiten, keine Szenen mit Emma, die das ganze wesentlich interessanter gemacht hätten. Stattdessen hängt man im gesamten Buch zwischen Ermittlungen, Polizeihass und persönlichen Gefühlen fest, was sehr leicht langweilig werden kann. Wie gesagt ist die Geschichte an sich sehr interessant, aber für meinen Geschmack wurde das einfach zu wenig herausgeschrieben.. Vom Thriller merkt man bei der vielen Ermittlungsarbeit nicht allzu viel.

Autor: Karin Slaughter
Buch: Entsetzen
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