Rezension zu "Verstummt" von Karin Slaughter

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Bibliophilia

Vor 1 Jahr

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Kurz zum Inhalt:
Die Leiche einer jungen Frau wird gefunden. Das Auffällige dabei: ihr fehlt die Zunge! Alles deutet auf einen Serienkiller hin, der bereits vor einigen Jahren zugeschlagen hat. Deshalb bekommt Police Officer Michael Ormwood bei den Ermittlungen Hilfe von Special Agent Will Trent.

Zur gleichen Zeit wird der verurteilte Pädophile und Mörder John Shelley nach 20 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Bei dem Versuch sich ein Leben außerhalb der Gefängniszelle aufzubauen, muss er jedoch feststellen, dass bereits Konten und Kreditkarten auf seinen Namen ausgestellt sind. Er beginnt zu recherchieren und begibt sich dabei auf einen sehr gefährlichen Weg…

Meine Meinung:
Karin Slaughter, bekannt durch ihre Sara Linton Reihe, hat mit „Verstummt“ den ersten Teil um den Ermittler Will Trent geschaffen.

Anfangs habe ich mich ein wenig schwer getan mit dem Buch, da hier verschiedene Handlungsstränge nebeneinander laufen, die erst im Laufe der Geschichte zusammengeführt werden. Die Handlungsstränge werden zum Teil sehr weit beschrieben, so dass es schwer ist eine Zusammengehörigkeit herzustellen. Ab dem mittleren Teil wird dies dann jedoch besser und die Spannung steigt.

Wer die Sara Linton-Reihe von Karin Slaughter gelesen hat, wird sich erst einmal an die neuen Charaktere gewöhnen müssen. Da diese jedoch keine typischen „Superhelden“ sind, sondern viele Schwächen und Schicksalsschläge hinter sich haben, sammeln sie schnell Sympathiepunkte. Ganz so ans Herz gewachsen, wie die Charaktere aus Karin Slaughters vorherigen Büchern, sind sie mir jedoch nicht.

Autor: Karin Slaughter
Buch: Verstummt
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