Rezension verfasst vor 3 Monaten
(4)
Der Ich-Held der ist derselbe wie in der bekannten Geschichte von Winnetou. Diese Reise an den Rio de la Plata findet nach dem Erlebnis im Wilden Westen statt. Es fängt damit an, dass der Held der Geschichte wieder eine Reise beginnt hat, als unschuldiger und neugieriger Tourist, der nur die hiesigen Verhältnisse kennenlernen will. Allerdings bezieht er genau dasselbe Hotel wie ein Parteigänger des Landes, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Und genauso kommt es: er Ich-Held wird mit diesem Parteigänger verwechselt und bekommt durch einen Boten große Einblicke in politische Machenschaften, die von illegalem Waffenhandel sprachen. Er spielt mit, da er mehr erfahren will, doch bald muss er damit aufhören und das Missverständnis aufklären, sonst hätte er einem riesigen Waffenhandel zustimmen müssen.
Er rechnet nicht mit Gefahren, da das Missverständnis aufgeklärt zu sein scheint. Doch nachdem er den Teesammler Mauricio Monteso kennengelernt hat, merkt er, dass er beobachtet wird. Anscheinend wird ihm immer noch nicht getraut. Bald muss er aber feststellen, dass er nicht nur beobachtet, sondern auch von dem Späher verfolgt und schließlich angegriffen wird. Nur mit knapper Not und seiner eisernen Faust kann er den Verfolger unschädlich machen, was ihm später allerdings viele Vorwürfe bringen wird.
Mit dem Teesammler und einigen seiner Kollegen, die sich allesamt als Führer herausstellen, macht sich der Held auf ins Landesinnere, wo er mehr über den Rio de la Plata erfahren möchte. Bald gerät er jedoch wieder in jene politische Verschwörung, bekommt Ärger wegen dem Späher, den er unschädlich gemacht hat und kommt dem Geheimnis um einen großen Inkaschatz auf die Schliche. Doch nicht nur das, denn was wäre eine Geschichte von Karl May ohne einen Bösewicht? Zusammen mit Mauricio Monteso und seinem Gefolge versucht der Ich-Held, einen Major auszuschalten, der eigentlich kein Major ist und sich auf Pferdediebstahl nahe den Grenzen spezialisiert hat. Doch plötzlich hat dieser Kontakt zu einem Politiker namens Lopez Jordan, auch einem bekannten Heerführer. Doch der Held ist sich sicher: der Major ist ganz bestimmt kein echter Major, und das bedeutet, auch dieser Heerführer ist ein fieser Schurke. Er beschließt, den Machenschaften seines neuen Lieblingsfeindes „Major“ Cadera ein Ende zu machen.
Ob es gelingt? Schließlich ist er nur ein Tourist und hat in fremden und vor allem politischen Machenschaften nichts zu sagen! Und was ist mit dem verlorenen Inkaschatz? Schafft er es, das mörderische Rätsel um ihn zu lösen und den Schatz zu heben?
Mehr
Weniger
0 Kommentare