Rezension zu "Der Schwur der Jungfrauen" von Katerina Timm

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Susanne_Boeckle

Vor 1 Jahr

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Ich bin ein großer Fan historischer Romane, deshalb habe ich mich auf den Roman „Der Schwur der Jungfrauen“ gefreut. Die Leseprobe war vielversprechend. Es war der erste Roman von Katerina Timm, den ich gelesen habe.

Hauptperson ist Kathrin, die Tochter eines armen Bauern. Sie lebt in ärmlichen Verhältnissen. Das Leben im fünfzehnten Jahrhundert ist kein Zuckerschlecken. Dafür treibt es Lukas Simon, genannt Lux, der Sohn des reichsten Bauern am Ort, ganz schön toll. Er ist ein Frauenheld und hat schon einiges Unglück angerichtet. Deshalb beschließen Kathrin und ihre Freundinnen, sich niemals auf Lux einzulassen. Doch dieser Schwur wird von einer der Freundinnen sehr schnell gebrochen und auch Kathrin selbst kann ihrem Schicksal nicht entgehen. Ihr Vater lässt sich auf einen Handel mit Lux‘ Vater ein und ausgerechnet Kathrin muss Lux heiraten. Es kommt wie es kommen muss: Die Ehe ist unglücklich. Kathrin flüchtet auf eine Burg, um Lux und ihrem Schwiegervater zu entgehen. Dort begegnet ihr Hans, ein ehemaliger Landsknecht, in den sie sich schließlich verliebt.

Sprachlich hat mir der Roman ganz gut gefallen. Die Sprache, die die Autorin gewählt hat, passt zum Genre und zu der beschriebenen Zeit. Die ersten 200 Seiten sind durchaus spannend, dann fällt der Spannungsbogen leider ab und manche Passagen fand ich sehr langatmig. Auch fand ich das Ende durchaus vorhersehbar und wenig überraschend.

Insgesamt kann ich sagen, dass der Roman eine nette Historienlektüre für zwischendurch darstellt, da er authentisch recherchiert ist und sich gut lesen lässt. Allerdings kann er es mit Klassikern wie „Die Säulen der Erde“ u.ä. nicht aufnehmen. Trotzdem kann ich das Buch weiter empfehlen.

Autor: Katerina Timm
Buch: Der Schwur der Jungfrauen
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