Rezension zu "Jack Taylor fliegt raus" von Ken Bruen

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Carriecat

Vor 3 Jahren

(15)

Jack Taylor fliegt raus von Ken Bruen

Was fällt einem ein, wenn man an Irland denkt? Richtig, der Alk! Den Protagonisten des Buches hat er ebenfalls voll (im wahrsten Sinne des Wortes) im Griff.
Jack ist Ex- Bulle, Viel- Leser und notorischer Säufer. Er vegetiert so vor sich hin und gerät dabei mitten in einen Strudel von Tod und Gewalt. Und an seine Mutter :P
Alles was er anpackt geht früher oder später schief, auch vor Selbstjustiz schreckt er nicht zurück.
Alles in allem ein unsympathischer Typ, könnte man meinen... Das Gegenteil ist der Fall!
Man leidet mit ihm, will ihm helfen, seine Dämonen verjagen und wünscht ihm von Herzen ein Happy End.
Obwohl der Autor kurze Sätze und ebensolche Kapitel verwendet, bleibt der Fall spannend. Nur in der Mitte ist es etwas langatmig geworden, man wusste als Leser nicht recht, wohin die Reise geht. Die Auflösung bzw. das Ende des Falls war auch eher unglaubwürdig und diffus aber evtl. erfährt man im nächsten Band mehr.
Fazit: Das Buch lässt sich sehr gut lesen, ist hochwertig verarbeitet und scheut sich auch nicht vor menschlichen Abgründen. Es ist auf keinen Fall ein blutrünstiger Shocker sondern vielmehr ein Einblick in die Gesellschaft Irlands.

Autor: Ken Bruen
Buch: Jack Taylor fliegt raus
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