Die Axt im Chrysanthemenwald - 50 Wege, sich in Japan zu blamieren
50 Wege, sich in Japan zu blamieren
von
Kerstin Fels, Andreas Fels
ISBN 9783934918276, Flexibler Einband, 256 Seiten, aus der Reihe 1, Erscheinungsdatum:
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Die Axt im Chrysanthemenwald - 50 Wege, sich in Japan zu blamieren von Kerstin Fels - Inhaltsangabe
Herr Hoffmann hat die Welt gesehen. Das glaubt er zumindest. Denn eigentlich beschränkt sich die von ihm gesehene Welt auf spanische Inseln, Tirol, Rimini, London und Teile der US-Ostküste. Und jetzt schickt seine Firma den 48-jährigen Familienvater mit einer Schwäche für Schnitzel und Pommes für drei Wochen nach Japan. Ausgerechnet. Denn, wie Herr Hoffmann weiß, in Japan essen sie rohen Fisch. Fast ausschließlich. Außerdem können dort alle Karate und Ping-Pong spielen. Ach ja, und ein bisschen verrückt sind sie auch, diese Japaner. Das weiß man ja schließlich aus dem Fernsehen. Ja, Herr Hoffmann hat die Welt gesehen. Wir begleiten den ahnungslosen Norddeutschen auf seinem unbekümmerten Trip durch das Minenfeld der japanischen Etikette. Dabei wird er nicht nur peinliche und für alle Beteiligten ausgesprochen unangenehme Augenblicke erleben, sondern auch in brenzlige zwischenmenschliche Situationen geraten. Kein Wunder, denn eigentlich ist es völlig unmöglich nach Japan zu reisen, ohne sich dabei unsäglich zu blamieren. Aber Herr Hoffmann geht mit Leichtigkeit noch einen Schritt weiter und beweist ein sicheres Gespür dafür, sich geradezu kriminell unangemessen zu verhalten: nicht nur, dass er die falschen Pantoffeln auf dem Klo trägt und Trinkgeld gibt - nein, er wagt es sogar, das Sakko offen zu tragen, ironische Bemerkungen zu machen und sich in aller Öffentlichkeit die Nase zu putzen. Skandalös. Und was erst alles bei den strengen Ritualen der Visitenkartenübergabe oder dem Austausch von Geschenken schief gehen kann... Kurz: es ist all das festgehalten, was in nur wenigen Tagen Kulturaustausch alles in die Hose gehen kann. In 50 Episoden erlebt der Leser eine amüsante Blamage des tragischen Helden nach der anderen, die aber zum Glück durch die ausklärenden Abschnitte "Was ist diesmal schiefgelaufen?" und "Was können Sie besser machen?" mit Hilfestellungen und Hintergrundinformationen für das eigene Verhalten ergänzt werden. Das Buch ist also weit mehr als nur ein etwas anderer "Japan-Knigge". Anstelle einer bloßen Sammlung von Benimmregeln gewährt jedes Kapitel spannende Einblicke in die Kultur und zeigt, warum in Japan eigentlich alles so anders ist. Und spätestens dann überlegt man sich mit Sicherheit, ob dieses ferne Land im Osten nicht doch eine Reise wert wäre!
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Rezension verfasst vor 2 Jahren
(18)
Herrn Hofmann kann man getrost typisch deutsch nennen. Als der Endvierziger geschäftlich nach Japan muss, hat er von dem Land und seinen Gepflogenheiten nur eine äußerst vage Vorstellung. Von seiner Firma wird ihm eine Dolmetscherin zur Seite gestellt, die ihm gleichzeitig auch als Benimmdame dient. Denn Danebenbenehmen kann man sich in Japan sehr leicht, wenn man sich nicht mit der Kultur beschäftigt hat. So schafft es Herr Hofmann auch trotz der hilfsbereiten Dame immer wieder ins Fettnäpfchen zu steigen.
Kerstin und Andreas Fels haben ein Benimmbuch der etwas anderen Art geschrieben. In kurzen Kapiteln erlebt der Protagonist verschiedene alltägliche Situationen in Japan, worauf meist mit Kopfschütteln, teilweise aber auch mit Wutausbrüchen reagiert wird. Welches Benehmen die Japaner dazu gebracht hat und welches Verhalten angemessen gewesen wäre, wird hinterher ausführlich geschildert. So erfährt man viele für Europäer merkwürdige, bis skurile Verhaltensweisen der Japaner und bekommt einen deutlichen Einblick in deren Kultur. Die Erklärungen sind leicht verständlich und nicht belehrend. Außerdem erfährt man einiges über die japanische Vergangenheit, wodurch die Hintergründe mancher bizarr anmutender Verhaltensweise transparenter wird. Ein unterhaltsames Buch, das amüsant zu lesen ist und gleichzeitig viel wissenwertes bietet.
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Rezension verfasst vor 2 Jahren
(17)
Die "Axt im Chrysanthemenwald" ist eine Auflistung von Dingen, die man in Japan lieber nicht tun sollte, um unangenehm aufzufallen.
Wer sich schon genauer mit dem Thema Japan beschäftigt hat, wird einiges in diesem Buch schon wissen, trotzdem bietet es noch mal einen guten Überblick über die wichtigsten Fettnäpfchen, die man vermeiden sollte.
Das Buch ist anregend geschrieben und wird eigentlich nie langweilig. Ein fiktiver Herr Hoffmann unternimmt eine Firmenreise nach Japan, dabei passieren ihm viele Missgeschicke im richtigen Umgang mit den Landsleuten. das Buch ist in kurze Kapitel aufgeteilt, die jeweils ein Fettnäpfchen behandel und danach gleich auflisten, was man hätte besser machen können.
Die Kapitel sind unterhaltsam und man lernt viel über die Kutur Japans. Ein bisschen umfangreicher hätten die Erklärungen an manchen Stellen sein können, aber das hätte dann wahrscheinlich den Rahmen gesprengt.
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Rezension verfasst vor 3 Jahren
(6)
Um ehrlich zu sein, hatte ich mir mehr erwartet bei diesem Buch. Bei mir war es vor allem ein Impulskauf, ich stand vor dem Regal, hatte es eilig und musste los, da sah ich es im Regal stehen und nahm es gleich mit, da ich kaum um ein Buch herum komme das mit Japan zu tun hat. Doch wenn man sich für Land und Leute interessiert, dann kennt man so gut wie das gesamte Buch bereits vorher und die Fehler, die Herr Hoffmann, die Hauptperson, in diesem Buch macht. An sich sind die Geschichten nett geschrieben, aber auch unrealistisch, da keiner, der ein wichtiges Geschäft mit Japanern abschließen möchte, so unbedarft in ein fremdes Land fliegt. Wer also Dinge erwartet, von denen er auch als Japan-Begeisterter noch nicht gehört hat, wird enttäuscht werden. Zusammen gefasst, nichts Neues, aber nett verpackt.
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Gruppen zu diesem Buch
erstellt am 14.01.2011
21 Mitglieder
9.800 Beiträge
Letzter Beitrag
am 26.05.2012 um 14:49 Uhr
Beschreibung:
Wir haben zu wenig Zeit und zu viele ungelesene Bücher. Deswegen haben wir beschlossen im 2 monatigen Rythmus keine Bücher zu kaufen, sondern unsere SuBs zu durchforsten und die verstaubten Schätze hervorzuholen.
Ohne Streß, mit viel Leselust und noch mehr Motivation werden wir uns gegenseitig unterstützen, keine Bücher zu kaufen.
Geschlossene Gruppe heisst in unserem Fall wirklich geschlossen - wir nehmen vorerst keine neuen Mitglieder auf. Anfragen werden daher auch nicht angenommen oder individuell beantwortet.
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erstellt am 19.02.2009
63 Mitglieder
96 Beiträge
Letzter Beitrag
am 03.01.2012 um 11:09 Uhr
Beschreibung:
Alles was mit Japan zu tun hat oder davon handelt. Kultur, Geschichte, Leute, Essen und was euch so noch an Japan fasziniert.
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